NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,00 € | 94,96 € |
| 20 | 10,00 € | 89,96 € |
Das Schrägkugellager 7216 BW von NSK mit 80 mm Bohrung nimmt kombinierte Lasten mit hohem axialem Anteil in einer Richtung auf.
Das einreihige Schrägkugellager 7216 BW von NSK ist für Industrieanwendungen konzipiert, bei denen radiale Kräfte gemeinsam mit Axialkräften in einer Richtung auftreten. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses offene Wälzlager durch definierte Laufbahnen aus, die unter einem Druckwinkel zueinander stehen. Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 26 mm entspricht das Bauteil der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Einreihige Ausführungen dieser Bauart kommen zum Einsatz, wenn Führungskräfte aufgenommen werden müssen. Durch den Kontaktwinkel übertragen die Wälzkörper Lasten schräg zur Radialebene. Typische Einbauorte sind Wellenlagerungen, in denen Axiallasten aus einer definierten Richtung auf die Welle wirken. Da dieses Modell als Einzellager in Standardanordnung axial nur einseitig belastbar ist, wird es in der Praxis häufig gegen ein zweites Lager angestellt montiert.
Der Druckwinkel von 40 Grad kennzeichnet dieses Bauteil für eine hohe axiale Tragfähigkeit bei einseitiger Axialkraft. Zu beachten ist bei der Konstruktion, dass dieses offene Lager ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist. Für den Schutz vor Schmutz sowie den Schmierstoffrückhalt ist eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kugeln im zulässigen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius bei normaler Radiallagerluft.
Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 26 mm bestimmt die Ausführung den Bauraum auf der Welle. Diese Maße definieren den Einbauplatz in Gehäusen. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt.
Ein Druckwinkel von 40 Grad bewirkt eine steilere Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring zur Aufnahme einseitiger Axialkräfte. Die Belastungsrichtung ist bei der konstruktiven Auslegung entscheidend, da das Bauteil Axialkräfte konstruktionsbedingt ausschließlich aus einer Richtung aufnimmt.
Weil das Schrägkugellager 7216 BW offen konstruiert ist und keine Dichtscheiben besitzt, gelangt Schmieröl oder Schmierfett ungehindert an die Wälzkörper. Die Abdichtung gegen eindringende Fremdkörper sowie Feuchtigkeit muss über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen, um den Wälzlagerstahl 100Cr6 wirksam vor vorzeitigem Verschleiß zu schützen.
Ausgelegt ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius. Der geführte Stahlblechkäfig und das Material 100Cr6 bleiben innerhalb dieses Bereichs maßstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Spezifikation die tatsächlich im Dauerbetrieb auftretenden Betriebstemperaturen vollständig abdeckt.
Ein einreihiges Schrägkugellager kann Axialkräfte konstruktionsbedingt lediglich in einer einzigen Richtung aufnehmen. Treten während des Betriebs wechselnde Axialschübe auf, stellt man ein zweites Lager in O- oder X-Anordnung spiegelbildlich dagegen. Dadurch wird die Welle in beiden axialen Richtungen geführt und eine definierte Lagervorspannung ermöglicht.
Diese Einstufung steht für die genormte Standard-Genauigkeitsklasse bei Wälzlagern hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für die Mehrheit industrieller Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bietet diese Fertigungspräzision die passende Passgenauigkeit, ohne die höheren Beschaffungskosten von speziellen Hochgenauigkeits- oder Spindellagern zu verursachen.
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