SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das zweireihige Schrägkugellager 3222 A von SKF ist mit 110 mm Bohrung und 30-Grad-Druckwinkel für kombinierte radiale und axiale Lasten ausgelegt.
Das Schrägkugellager 3222 A ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 69,8 mm nimmt dieses offene Lager radiale Kräfte und axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und besitzt normale Radiallagerluft. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Lagerring.
Dieses Schrägkugellager eignet sich für Konstruktionen, bei denen gleichzeitig hohe Radialkräfte und wechselnde Axialkräfte auf die Welle wirken. Durch die zweireihige Bauweise ersetzt das Bauteil häufig zwei gegeneinander angestellte einreihige Lager und spart dabei axialen Bauraum ein. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit beidseitig auftretenden Axialbeanspruchungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, wodurch das Lager für entsprechende thermische Umgebungsbedingungen ausgelegt ist.
Der Nenndruckwinkel von 30 Grad sorgt für eine steife Führung und eine ausgeglichene Lastaufnahme bei kombinierten Beanspruchungen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit über das umgebende Gehäuse. Für den reibungsarmen Betrieb ist eine externe Schmierung mit Schmierfett oder Öl zwingend erforderlich. Achten Sie bei der Auslegung auf die passende Gehäusetoleranz und die normale Radiallagerluft.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Gesamtbreite von 69,8 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Mit diesen Abmessungen und der zweireihigen Kugelreihe nimmt das Lager hohe kombinierte Kräfte bei kompaktem Bauraum auf.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern relativ zur Radialebene. Bei einem Winkel von 30 Grad überträgt das Schrägkugellager radiale und gleichzeitig beidseitig axiale Belastungen mit hoher Steifigkeit. Diese Geometrie eignet sich für präzise geführte Wellen mit kombinierten Lastrichtungen.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtungen geliefert wird, verfügt es über keine Fettfüllung. Sie müssen die Wälzkörper und Laufbahnen vor der Inbetriebnahme mit einem geeigneten Wälzlagerfett oder Öl versorgen. Die Schmierung wird im laufenden Betrieb über das umgebende Maschinengehäuse aufrechterhalten, das auch vor eindringenden Verunreinigungen schützen muss.
Dieses Modell verfügt über die normale Radiallagerluft nach Standardtoleranz. Die Lagerluft bezeichnet das radiale Spiel der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring im unverbauten Zustand. Die Normalausführung passt zu standardmäßigen Passungsauslegungen auf der Welle sowie im Gehäuse und wirkt einem Klemmen bei Erwärmung im Betrieb entgegen.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius spezifiziert. Bei der Auslegung der Anwendung sollten Schmierstoff und externe Wellenabdichtungen ebenfalls auf das thermische Betriebsintervall abgestimmt sein.
Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 bzw. PN, was international dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Innenring und Außenring. Sie bietet die normierte Maßhaltigkeit für präzise Lagerstellen im allgemeinen Maschinenbau.
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