7305 -B-XL-JP Schrägkugellager von FAG
7305 -B-XL-JP Schrägkugellager von FAG

FAG

Schrägkugellager FAG 7305 -B-XL-JP

Technische Daten
 
Innendurchmesser
25 mm
Außendurchmesser
62 mm
Breite
17 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
40 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
0,24 kg
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Schrägkugellager FAG 7305 -B-XL-JP
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Schrägkugellager FAG 7305 -B-XL-JP

Das Schrägkugellager 7305 -B-XL-JP von FAG mit den Maßen 25x62x17 mm nimmt kombinierte radiale und einseitig hohe axiale Belastungen auf.

Das einreihige Schrägkugellager 7305 -B-XL-JP von FAG Wälzlager ist für kombinierte Kräfte konstruiert, die gleichzeitig in radialer und axialer Richtung wirken. Durch die Innengeometrie mit einem Druckwinkel von 40 Grad stützt dieses Wälzlager Axialkräfte in einer Richtung gezielt ab. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Ausführung in der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz, vergleichbar mit ABEC 1) ermöglichen einen maßhaltigen Betrieb in klassischen Industrieantrieben.

Wie nimmt das Schrägkugellager 7305 -B-XL-JP kombinierte Kräfte auf?

Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieantrieben und Wellenführungen, bei denen Bauteile unter einseitiger Axiallast geführt werden müssen. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen können, erfolgt die Montage in der Praxis häufig angestellt gegen ein zweites Lager oder als abgestimmtes Lagerpaar. Die offene Bauform erlaubt den ungehinderten Schmierstoffaustausch im Gehäuse und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.

Welche Bedeutung hat der Druckwinkel von 40 Grad bei der Auslegung?

Der Kennbuchstabe B im Nachsetzzeichen steht für einen vergrößerten Nenndruckwinkel von 40 Grad. Ein größerer Winkel führt dazu, dass das Lager höhere axiale Belastungen im Vergleich zu kleineren Druckwinkeln aufnehmen kann, während die radiale Tragfähigkeit geringfügig sinkt. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und hält das Eigengewicht gering. Instandhalter und Konstrukteure sollten berücksichtigen, dass dieses offene Lager über die Gehäusekonstruktion extern vor Verschmutzung geschützt und geschmiert werden muss.

Welche Abmessungen hat das Schrägkugellager 7305 -B-XL-JP?

Die Hauptabmessungen betragen 25 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 62 mm für den Außendurchmesser und 17 mm in der Baubreite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch das Bauteil in glatte Gehäusebohrungen eingepresst wird.

Was bedeutet der Druckwinkel von 40 Grad bei diesem Lager?

Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen Innenring, Kugeln und Außenring relativ zur Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine gesteigerte axiale Belastbarkeit in einer Richtung. Dadurch eignet es sich besonders für Führungen mit dominierender axialer Schubkraft.

Warum ist das Schrägkugellager 7305 -B-XL-JP offen ausgeführt?

Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Bauart wählt man gezielt, wenn das Lager in geschlossenen Gehäusen oder Schmierstoffkreisläufen läuft. Das Schmiermittel kann ungehindert zirkulieren und das Lager kühlen, erfordert jedoch eine gehäuseseitige Abdichtung gegen Partikel.

Welche Funktion übernimmt der Stahlblechkäfig JP?

Das Nachsetzzeichen JP kennzeichnet einen aus Stahlblech gepressten Käfig, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand hält. Stahlblechkäfige bieten eine gute Stabilität bei geringem Gewicht und bewähren sich im vorgesehenen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius in den meisten Industrieumgebungen.

Kann das Lager axiale Lasten aus beiden Richtungen aufnehmen?

Ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager nimmt Axialkräfte nur in einer Richtung auf. Treten im Betrieb wechselnde oder beidseitige Axialkräfte auf, werden zwei Lager gegeneinander angestellt montiert. Typische Konfigurationen hierfür sind die O-Anordnung oder die X-Anordnung auf der Welle.

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