FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,14 € | 116,61 € |
| 20 | 12,28 € | 110,47 € |
Das Schrägkugellager 7214 -B-XL-JP-UA von FAG nimmt mit 70 mm Bohrung und 40-Grad-Druckwinkel hohe Radial- sowie einseitige Axialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7214 -B-XL-JP-UA ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von FAG für kombinierte Belastungen. Mit den genormten Abmessungen von 70 mm Innen- und 125 mm Außendurchmesser sowie einer Baubreite von 24 mm führt das offene Lager rotierende Wellen bei hohen Kräften. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 unterstützt die Formstabilität im Temperaturbereich von -20 bis +150 °C. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und trägt zu ruhigen Laufeigenschaften in industriellen Konstruktionen bei.
Dieses Wälzlager ist für anspruchsvolle Lagerungsfälle ausgelegt, bei denen Radiallasten gleichzeitig mit einseitigen Axialkräften auf die Welle einwirken. Der konstruktive Druckwinkel von 40 Grad leitet Axialkräfte schräg zur Lagerachse ab und ermöglicht dadurch eine hohe axiale Tragfähigkeit in einer Richtung. In der Praxis kommt diese einreihige Bauform häufig als abgestimmtes Lagerpaar in Lagerungsstellen zum Einsatz, die eine exakte axiale Führung verlangen.
Das herstellerseitige Nachsetzzeichen UA kennzeichnet ein Universallager, das speziell für den paarweisen Einbau abgestimmt ist. Werden zwei Lager in O- oder X-Anordnung montiert, stellt sich automatisch die vorgesehene geringe Axialluft ein. Diese konstruktive Eigenschaft vereinfacht die Montage spürbar, da das Axialspiel nicht über zusätzliche Zwischenringe manuell eingemessen werden muss. Da keine Dichtscheiben integriert sind, erfolgt die Versorgung mit Schmierstoff direkt über das umgebende Gehäuse.
Die Anschlussmaße betragen 70 mm Bohrungsdurchmesser, 125 mm Außendurchmesser und 24 mm Baubreite. Durch diese genormten Hauptabmessungen entspricht das Lager der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1). Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Welle und Gehäusebohrung, um einen passgenauen Sitz der Lagerringe zu erzielen.
Ein Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Richtung der Kraftübertragung zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Durch diese Neigung nimmt das Lager hohe Axialkräfte in einer Richtung auf. Radial einwirkende Kräfte werden dabei mit den Axialkräften schräg zur Radialebene übertragen. Für beidseitig wirkende Axialkräfte ist die paarweise Kombination zweier Schrägkugellager erforderlich.
Die Kennzeichnung UA steht für eine Universalausführung, die für den satzweisen Einbau abgestimmt ist. Werden zwei dieser Lager in O- oder X-Anordnung auf einer Welle montiert, ergibt sich automatisch eine geringe Axialluft. Ein aufwendiges Einmessen oder Nacharbeiten von Passscheiben entfällt dadurch während der Montage im Gehäuse.
Das Schrägkugellager lässt sich in einem Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 °C betreiben. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität. Wählen Sie den eingesetzten Schmierstoff passend zu den im Betrieb auftretenden Temperaturen und Umgebungsbedingungen aus.
Offene Schrägkugellager besitzen herstellerseitig weder Deck- noch Dichtscheiben. Diese Bauform eignet sich für Lagerstellen, die über ein geschlossenes Gehäuse mit Öl- oder Fettschmierung versorgt werden. Externe Dichtelemente wie Wellendichtringe am Gehäusedeckel schützen den Innenraum der Lagerung vor Verunreinigungen und halten das Schmiermittel im Gehäuse.
Das Kürzel JP bezeichnet einen Stahlblechkäfig, der die Kugeln führt und gegenseitige Berührungen der Wälzkörper verhindert. Stahlblechkäfige sind widerstandsfähig gegen mechanische Beanspruchung sowie chemische Einflüsse gängiger Industrieöle und Schmierfette. Zudem besitzen sie ein geringes Eigengewicht bei uneingeschränkter Funktion im gesamten zulässigen Temperaturbereich bis +150 °C.
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