FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,47 € | 27,98 € |
| 35 | 2,94 € | 26,51 € |
Das Schrägkugellager 7204 -B-XL-JP-UA von FAG mit den Maßen 20x47x14 mm ist für kombinierte Radial- und Axiallasten in Paarungsanordnungen konzipiert.
Das Schrägkugellager 7204 -B-XL-JP-UA von FAG ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen aus radialen und einseitig axialen Kräften. Durch die Hauptabmessungen von 20 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite passt dieses Lager in kompakte Bauräume im Maschinenbau. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem geführten Stahlblechkäfig, ist die offene Bauform für Öl- oder Fettschmierung bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Lagerungsstellen, bei denen gleichzeitig hohe radiale Kräfte und axiale Kräfte in einer Richtung auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich in Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungsscheiben handelt, binden Konstrukteure das Bauteil direkt in bestehende Schmierkreisläufe ein. Zudem schützt eine anwendungsseitige Gehäuseabdichtung das Schrägkugellager vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit.
Die Kennzeichnung UA weist dieses einreihige Schrägkugellager als Universalausführung für den satzweisen Einbau aus. Bei einer paarweisen Montage in O- oder X-Anordnung entsteht automatisch eine definierte, geringe Axialluft ohne Passscheiben. In Verbindung mit dem 40-Grad-Druckwinkel nimmt das Bauteil hohe axiale Lasten auf. Einreihige Schrägkugellager werden konstruktiv stets gegen ein zweites Lager angestellt, um die Welle axial zu führen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Breite von 14 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Dimensionen der Ausführung 7204. Durch den Außenring ohne Flansch oder Nut fügt sich das Wälzlager bündig in standardisierte Gehäusebohrungen ein.
Der Druckwinkel von 40 Grad, gekennzeichnet durch das Nachsetzzeichen B, bestimmt die Kraftübertragungslinie zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern. Je steiler dieser Winkel ausfällt, desto höhere axiale Kräfte kann das Lager im Betrieb aufnehmen. Gleichzeitig stützt es die auftretenden Radialkräfte über die Wälzkörper ab.
Die offene Ausführung ohne schleifende Dichtscheiben ermöglicht den direkten Zugang von externen Schmierstoffen wie Getriebeöl oder Wälzlagerfett an die Laufbahnen. Dies begünstigt eine minimale Reibung und lässt Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad zu. Für den Schutz vor Schmutz sorgt eine externe Dichtung in der Gehäusekonstruktion.
Der mit dem Kürzel JP versehene Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Kugeln. Die Ausführung aus gepresstem Stahlblech kombiniert geringes Eigengewicht mit Formstabilität über das gesamte zulässige Temperaturfenster und eignet sich für übliche Schmierstoffe im industriellen Umfeld.
Universallager mit dem Nachsetzzeichen UA sind für den paarweisen Einbau gefertigt. Werden zwei dieser Lager in O- oder X-Anordnung montiert, stellt sich ohne aufwendiges Einstellen oder Beilagscheiben eine geringe Axialluft ein. Dies vereinfacht die Montage bei starren Wellenführungen mit wechselnden Belastungsrichtungen erheblich.
Dieses Wälzlager entspricht der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN, die im internationalen Sprachgebrauch auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Toleranzklasse deckt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und unterstützt einen passgenauen Sitz auf zylindrischen Wellen und in entsprechenden Lagergehäusen.
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