SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,88 € | 149,78 € |
| 20 | 15,77 € | 141,89 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3310 ANR von SKF nimmt bei kompakten Abmessungen von 50x110x44,4 mm hohe Radial- sowie beidseitige Axialkräfte zuverlässig auf.
Das zweireihige Schrägkugellager 3310 ANR von SKF eignet sich für anspruchsvolle Lagerungen, bei denen kombinierte Belastungen auf engem Bauraum wirken. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt diese Ausführung über einen Druckwinkel von 30 Grad. Zwei Kugelreihen stützen axiale Führungskräfte in beide Richtungen ab, während der robuste Stahlblechkäfig die Wälzkörper präzise führt. Als offenes Lager lässt sich diese Einheit gezielt in bestehende Schmiersysteme integrieren.
Konstrukteure nutzen das Lager bevorzugt in Lagerungen und Wellenanordnungen, die gleichzeitig radiale Führung und wechselnde axiale Schubkräfte verlangen. Durch die paarige Anordnung der Laufbahnen im Innen- und Außenring ersetzt dieses Bauteil zwei separate Einzellager bei geringerem axialen Platzbedarf. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad erlaubt den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieantrieben ohne zusätzliche Modifikationen.
Die Ringnut mit Sprengring am Außenring ermöglicht eine einfache axiale Sicherung direkt in der Gehäusebohrung, wodurch aufwendige Gehäuseschultern oder Distanzhülsen entfallen können. Mit der Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 bietet das Wälzlager eine erhöhte Lauf- und Maßgenauigkeit gegenüber Standardlagern. Bei normaler Radiallagerluft stimmen Sie Passungen und Betriebstemperaturen so ab, dass das Lager im Betrieb leichtgängig und spielfrei läuft.
Dieses zweireihige Wälzlager besitzt eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 44,4 mm. Der Druckwinkel von 30 Grad ermöglicht die Aufnahme hoher radialer sowie beidseitiger axialer Kräfte. Die integrierte Ringnut mit Sprengring erleichtert die axiale Fixierung im Gehäuse.
Der Sprengring sitzt in einer präzise eingestochenen Ringnut des Außenrings und dient als formschlüssiger Anschlag im Gehäuse. Dadurch fixieren Sie das Lager axial ohne zusätzliche Gehäusedeckel oder Sicherungsringe. Dies spart Bauraum entlang der Welle und vereinfacht die mechanische Konstruktion der Lagerstelle.
Die Toleranzklasse P6, vergleichbar mit ABEC 3, kennzeichnet eine gegenüber der Normaltoleranz engere Fertigungsgenauigkeit für Rundlauf und Abmessungen. Lager mit dieser Einstufung weisen geringere Toleranzen bei Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf auf. Das verbessert das Schwingungsverhalten der Welle und unterstützt einen ruhigen Lauf bei anspruchsvollen Drehzahlen.
Da dieses Modell ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel direkt an die Laufbahnen und den Stahlblechkäfig. Sie schmieren das Bauteil wahlweise mit Schmierfett oder über einen vorhandenen Ölkreislauf der Maschine. Bei der Konstruktion der Umgebungskonstruktion sind externe Dichtungen vorzusehen, um Verunreinigungen und Schmierstoffverlust zu verhindern.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Dieser weite Arbeitsbereich resultiert aus der Wärmebehandlung des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie dem temperaturbeständigen Stahlblechkäfig. Bei der Auswahl des passenden Schmierstoffs müssen Sie darauf achten, dass dieser für die tatsächlich auftretenden Betriebstemperaturen geeignet ist.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Lagerspiel ohne vergrößerte Luftgruppe. Sie stellt sicher, dass das Lager nach dem Einpressen auf die Welle und in das Gehäuse die vorgesehene Betriebsgeometrie einnimmt. Für Standardpassungen und gleichmäßige Temperaturverteilung zwischen Innen- und Außenring trägt diese Ausführung zu einem stabilen Betriebszustand bei.
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