3218 -M Schrägkugellager von NKE
3218 -M Schrägkugellager von NKE

NKE

Schrägkugellager NKE 3218 -M

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
160 mm
Breite
52,4 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
35 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
4,19 kg
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Schrägkugellager NKE 3218 -M
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Schrägkugellager NKE 3218 -M

Schrägkugellager 3218 -M von NKE Steyr mit 90 mm Bohrung und Messingkäfig nimmt hohe kombinierte Radial- und Axialkräfte auf.

Das zweireihige Schrägkugellager 3218 -M von NKE Steyr nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte und beidseitige Axialkräfte auf. Mit seinen Hauptabmessungen von 90 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 52,4 mm Breite entspricht dieses offene Wälzlager zwei spiegelbildlich angeordneten Schrägkugellagern in kompakter Bauform. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und ausgerüstet mit einem Messingkäfig, arbeitet das Bauteil im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Einbindung in bestehende Schmiersysteme.

In welchen Lagerungsanordnungen wird das Schrägkugellager 3218 -M eingesetzt?

Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Schrägkugellager 3218 -M vor allem dort, wo starre Wellenführungen und kombinierte Belastungen aufeinandertreffen. Durch den Druckwinkel von 35 Grad stützt das zweireihige Lager axiale Kräfte in beiden Richtungen stabil ab. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsanordnungen mit kombinierten Lasten, starre Wellenführungen sowie Anwendungen mit beidseitiger axialer Beanspruchung. Das Lager bietet bei gegebener Einbaubreite eine höhere axiale Tragfähigkeit als einreihige Rillenkugellager und beansprucht weniger Bauraum als ein vergleichbarer Lagersatz aus Einzellagern.

Welche Vorteile bietet der Messingkäfig bei diesem Schrägkugellager?

Die Kennzeichnung -M weist auf den massiven Messingkäfig hin, der die Wälzkörper präzise führt. Gegenüber Standardkäfigen aus Stahlblech zeichnet sich Messing durch eine hohe Festigkeit bei Schwingungen und Stoßbelastungen aus. Zudem bewährt sich der Werkstoff bei thermischen Bedingungen bis +150 Grad. Achten Sie bei der Konstruktion auf die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, benötigt die Lagerstelle eine wirksame externe Gehäuseabdichtung und gezielte Schmiermittelzufuhr.

Welche Abmessungen besitzt das Schrägkugellager 3218 -M?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 52,4 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für zweireihige Schrägkugellager dieser Baugröße.

Was bedeutet die Nachsetzzeichen-Kennzeichnung -M?

Das Nachsetzzeichen -M kennzeichnet die Ausführung mit einem massiven Messingkäfig. Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Festigkeit und eignen sich besonders für anspruchsvolle Betriebszustände mit Vibrationen oder erhöhten Temperaturen. Sie führen die Kugeln beider Kugelreihen formstabil im Lager.

Welche Belastungsrichtungen nimmt das Lager auf?

Durch die zweireihige Bauweise und den Druckwinkel von 35 Grad nimmt diese Lagereinheit Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die schräg gestellten Laufbahnen übertragen kombinierte Lasten direkt über die Wälzkörper, wodurch das Lager auch Kippmomente in der Lagerstelle aufnehmen kann.

Was zeichnet Lagerluft und Toleranzklasse dieses Lagers aus?

Gefertigt ist das Wälzlager mit normaler Radiallagerluft sowie in der Toleranzklasse P0/PN, was international der ABEC-1-Klassifizierung entspricht. Diese Ausführung deckt den regulären industriellen Genauigkeitsbedarf ab und lässt sich bei herkömmlichen Passungsauslegungen für Wellen und Gehäuse montieren.

Warum wird das Schrägkugellager 3218 -M ungedichtet geliefert?

Als offenes Lager besitzt diese Ausführung weder Deckscheiben noch schleifende Dichtungen. Konstruktionen nutzen offene Lager bevorzugt in geschlossenen Gehäusen mit zentraler Öl- oder Fettschmierung. Dadurch zirkuliert das Schmiermittel ungehindert durch die Wälzkörperreihen und führt Betriebswärme effektiv aus dem Kontaktbereich ab.

Für welchen Temperaturbereich ist das Wälzlager spezifiziert?

Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Rahmen ihre Maßhaltigkeit. Für den sicheren Betrieb ist bei der jeweiligen Betriebstemperatur ein Schmierstoff mit passender Viskosität zu wählen.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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