SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,49 € | 142,33 € |
| 20 | 14,98 € | 134,84 € |
Das Schrägkugellager 3214 A/C3 von SKF vereint mit 70x125x39,7 mm hohe radiale sowie beidseitig axiale Tragfähigkeit bei leicht erhöhter Lagerluft.
Das Schrägkugellager 3214 A/C3 ist ein zweireihiges Radial-Kugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und 39,7 mm Breite. Durch die Konstruktion mit zwei Kugelreihen und einem Druckwinkel von 30 Grad stützt dieses Wälzlager von SKF gleichzeitig radiale Kräfte und beidseitige axiale Lasten ab. Als offenes Lager lässt es sich flexibel in öl- oder fettgeschmierte Konstruktionen integrieren, bei denen Schmierstoff von außen zugeführt wird.
Dieses zweireihige Schrägkugellager eignet sich für Konstruktionen, die gleichzeitig Radialkräfte und beidseitige Axialkräfte bei begrenztem Bauraum aufnehmen müssen. Es ersetzt häufig zwei gepaarte einreihige Lager in O-Anordnung und spart dadurch axiale Einbaubreite. Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Lager vor allem für Wellenlagerungen mit kombinierter Lastbeanspruchung.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Weil das Bauteil über keinen Flansch oder Ringnuten am Außenring verfügt, lässt es sich formschlüssig und direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.
Die Ausführung A/C3 bietet eine leicht erhöhte Radiallagerluft C3, die thermische Längs- und Querdehnungen bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgleicht. In Kombination mit der Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 reduziert dieses Lager Rundlauffehler gegenüber der Normaltoleranz und unterstützt eine exakte Führung der Welle.
Bei der Auslegung ist zu berücksichtigen, dass das offene Lager eine saubere Einbauumgebung und externe Abdichtungen am Gehäuse verlangt. Die erhöhte Lagerluft empfiehlt sich insbesondere bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse, da das Einpressen das anfängliche Betriebsspiel verringert.
Mit 70 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 39,7 mm Breite ist die zweireihige Ausführung kompakt dimensioniert. Sie beansprucht weniger axialen Bauraum als zwei nebeneinander montierte einreihige Schrägkugellager gleicher Nenngröße und nimmt dennoch beidseitige Axialkräfte auf.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum beugt Verspannungen bei betriebsbedingter Erwärmung oder festem Passungssitz vor, sodass ein freier Lauf auch bei thermischer Beanspruchung erhalten bleibt.
Die Toleranzklasse P6, im angloamerikanischen Raum auch als ABEC 3 bezeichnet, definiert engere Fertigungstoleranzen für Maß- und Laufgenauigkeit als die Standardklasse. Sie verringert Radial- und Planlauffehler der Lagerringe, was bei anspruchsvollen Wellenlagerungen zu ruhigerem Lauf und präziserer Zentrierung beiträgt.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung weder Deck- noch Dichtscheiben. Schmierstoffe wie Öl oder Fett können ungehindert an die Laufbahnen gelangen und Wärme abführen. Konstruktiv muss das umgebende Gehäuse mit externen Dichtelementen versehen werden, um das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit zu verhindern.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad für das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig. Innerhalb dieser Grenzen bleiben Werkstoffgefüge und Maßhaltigkeit formstabil. Die Wahl des Schmierstoffs sollte stets auf die jeweilige Betriebstemperatur der Maschine abgestimmt werden.
Ein Druckwinkel von 30 Grad bestimmt die Kraftübertragungslinie zwischen Innenring, Kugeln und Außenring. Diese geometrische Auslegung ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von Radialkräften und beidseitig wirkenden Axialkräften, wodurch das Lager für kombinierte Belastungen in beide Richtungen ausgelegt ist.
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