3307  A/C3 Schrägkugellager von SKF
3307  A/C3 Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 3307 A/C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
80 mm
Breite
34,9 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
30 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
0,756 kg
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Schrägkugellager SKF 3307 A/C3
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Schrägkugellager SKF 3307 A/C3

Das Schrägkugellager 3307 A/C3 von SKF nimmt mit den Maßen 35x80x34,9 mm hohe radiale sowie beidseitige axiale Kräfte im Maschinenbau auf.

Das zweireihige Schrägkugellager 3307 A/C3 von SKF kombiniert zwei Kugelreihen in einem kompakten Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch den Druckwinkel von 30 Grad und die Maße von 35 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser sowie 34,9 mm Breite stützt diese Baueinheit wechselnde Axial- und Radialkräfte ab. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufbahn. Die Ausführung eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad und bietet eine platzsparende Alternative zu gepaarten Einzellagern.

Wofür eignet sich das zweireihige Schrägkugellager 3307 A/C3?

Dieses zweireihige Lager kommt dort zum Einsatz, wo Konstruktionen gleichzeitige Radiallasten und axiale Führungskräfte aus beiden Richtungen erfordern. Gegenüber zwei einzelnen Schrägkugellagern spart die einteilige Bauform axialen Bauraum ein. Durch den Außenring ohne Flansch oder Nut lässt sich das Bauteil direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Anwender schätzen die definierte Geometrie bei der Lagerung von steifen Wellen mit geringem Durchbiegungsverhalten.

Welche Vorteile bieten erhöhte Lagerluft C3 und Toleranzklasse P6?

Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Diese Ausführung wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen das Betriebsspiel im Einbauzustand verringern. Ergänzend sorgt die Toleranzklasse P6 (nach ABEC 3) für engere Maß- und Lauftoleranzen als bei Standardlagern, was die Führungsgenauigkeit rotierender Wellen unterstützt. Da die Konstruktion offen ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Abdichtung sowie Schmierstoffversorgung über die umgebende Gehäusestruktur.

Was zeichnet das Schrägkugellager 3307 A/C3 im Vergleich zu einreihigen Lagern aus?

Zwei Laufbahnen mit einem Druckwinkel von 30 Grad sind in einem einzigen Lagerring vereint. Dadurch stützt die Konstruktion kombinierte Radial- sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen ab. Gegenüber zwei getrennten Schrägkugellagern beansprucht die Baubreite von 34,9 mm weniger axialen Bauraum auf der Welle.

Welche Maße besitzt das Schrägkugellager 3307 A/C3?

Mit 35 mm Innendurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 34,9 mm Breite entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt die Standardausführung über einen glatten Außenring ohne Flansch oder Umfangsnut für den passgenauen Einbau in zylindrische Gehäuse.

Was bedeutet die Lagerluftangabe C3 bei diesem Wälzlager?

Die Nachsetzkennung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normallagerluft. Dieses vergrößerte Radialspiel gleicht thermische Dehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad aus. Zudem wirkt es unzulässigen Verspannungen entgegen, wenn feste Passungen auf Welle oder Gehäuse den Innenring aufweiten.

Welcher Unterschied besteht zwischen Toleranzklasse P6 und Standard-Lagerungen?

Toleranzklasse P6, vergleichbar mit der Spezifikation ABEC 3, definiert engere Fertigungstoleranzen bei Maßhaltigkeit und Rundlauf als die Normaltoleranz. Maschinenbauer nutzen diese Präzisionsstufe, um den Rundlauf rotierender Maschinenelemente zu verbessern, Schwingungen im Betrieb zu mindern und Lagersitze präzise einzuhalten.

Warum benötigt das offene Schrägkugellager eine externe Abdichtung?

Ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben müssen Schmierstoffe über die Gehäusekonstruktion im Lagerbereich gehalten werden. Um den Eintritt von Fremdkörpern wie Staub oder Feuchtigkeit zu verhindern und Schmierstoffverluste zu vermeiden, ist eine gehäuseseitige Abdichtung wie beispielsweise ein Wellendichtring erforderlich.

Für welche Betriebstemperaturen ist das Wälzlager aus 100Cr6 ausgelegt?

Ausgelegt für Temperaturen von -20 bis +150 Grad, behalten Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig in diesem Bereich ihre Formstabilität. Für einen reibungsarmen Lauf muss das gewählte Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur der Lagerstelle abgestimmt sein.

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