SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,42 € | 160,11 € |
| 20 | 16,86 € | 151,67 € |
Das Schrägkugellager 3312 A von SKF nimmt mit seinen Abmessungen von 60x130x54 mm kombinierte Lasten beidseitig auf.
Dieses zweireihige Schrägkugellager 3312 A von SKF verbindet zwei Kugelreihen in einer kompakten Baueinheit. Durch den Druckwinkel von 30 Grad nimmt das Lager sowohl radiale Kräfte als auch axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, ist die Explorer-Ausführung für Industrieanwendungen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Konstrukteure wählen diese Bauform vor allem für Lagerstellen, die neben hohen Radialkräften auch Kippmomente und wechselnde Axialkräfte abstützen müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit kombinierten Lastrichtungen und begrenztem axialem Einbauraum. Da das Lager zwei einreihige Schrägkugellager in O-Anordnung ersetzt, spart es axialen Bauraum ein. Die offene Konstruktion ermöglicht eine gezielte Schmierstoffversorgung über ein externes Schmiersystem.
Die SKF Explorer Ausführung weist eine erhöhte Maßgenauigkeit nach Klasse P6 sowie eine Laufgenauigkeit nach Klasse P5 auf. Diese engen Fertigungstoleranzen unterstützen einen vibrationsarmen Rundlauf und reduzieren die Wärmeentwicklung im Betrieb. Da es sich um ein offenes Lager handelt, ist die Lagerstelle vor Schmutz und Feuchtigkeit durch externe Gehäusedichtungen zu schützen. Die normale Radiallagerluft eignet sich für Standard-Wellenpassungen.
Mit Abmessungen von 60 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 54 mm Breite besteht die Ausführung aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Charakteristisch sind die zweireihige Bauform mit einem Druckwinkel von 30 Grad sowie der geführte Stahlblechkäfig in Explorer-Ausführung.
Durch die zweireihige Anordnung der Kugelkränze mit einem Druckwinkel von 30 Grad nimmt die Baueinheit hohe Radialkräfte sowie beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Zudem eignet sich der Aufbau zur Aufnahme von resultierenden Kippmomenten in starren Lagerungsanordnungen.
Klasse P6 beschreibt eine engere Toleranz der äußeren Anschlussmaße gegenüber dem Standard, was den präzisen Sitz auf Welle und Gehäuse erleichtert. Klasse P5 definiert eine gesteigerte Laufgenauigkeit, wodurch Rundlauffehler verringert werden und das Lager ruhiger läuft.
Ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben wird das offene Lager im eingebauten Zustand über das Gehäusesystem mit Schmierfett oder Schmieröl versorgt. Externe Gehäusedichtungen und eine saubere Montageumgebung schützen die Wälzkörper vor eindringenden Fremdpartikeln.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese thermische Spanne formstabil dimensioniert. Der tatsächlich nutzbare Bereich hängt vom gewählten Schmierstoff ab.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Standardspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen ohne gesonderte Kennzeichnung wie C3. Dieses Lagerspiel gleicht geringe Maßänderungen durch betriebsbedingte Erwärmung aus und passt zu üblichen Passungstoleranzen auf Wellen und in Gehäusen.
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