SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 17,92 € | 161,37 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3215 A von SKF nimmt mit 75 mm Bohrung und 130 mm Außendurchmesser kombinierte Radial- und Axialkräfte auf.
Beim Schrägkugellager 3215 A handelt es sich um ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zweireihigem Aufbau. Die Konstruktion entspricht funktionell zwei einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, beansprucht axial jedoch weniger Bauraum. Das Lager besitzt einen Druckwinkel von 30 Grad und überträgt Kräfte schräg zur Radialebene. Es eignet sich für Anwendungen, bei denen gleichzeitig radiale Kräfte sowie beidseitige axiale Führungskräfte auf die Lagerung wirken.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dort, wo Wellen bei kompakter Gehäusebreite präzise geführt werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich in Konstruktionen mit wechselnder Axialbelastung. Da das zweireihige Lager Kippmomente gut aufnimmt, dient es oft als Festlagerung in rotierenden Maschinenteilen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und eignet sich für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Der Nenndruckwinkel von 30 Grad verleiht dem Lager eine ausgeglichene Belastbarkeit gegenüber radialen und beidseitig axialen Kräften. Weil das Lager offen ausgeführt ist, benötigt die Anschlusskonstruktion eine separate Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht den gängigen Industrieanforderungen. Für die Schmierung wählen Sie je nach Betriebsbedingungen und Drehzahl ein geeignetes Schmierfett oder Schmieröl.
Das Lager besitzt zwei Kugelreihen und nimmt radiale sowie beidseitige axiale Kräfte auf. Durch die kompakte Breite von 41,3 mm benötigt es weniger Bauraum als zwei separate Einzellager. Der Druckwinkel beträgt 30 Grad, während ein Stahlblechkäfig die Kugeln führt.
Die Bohrung misst 75 mm, der Außendurchmesser beträgt 130 mm und die Gesamtbreite liegt bei 41,3 mm. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und weist weder Nut noch Flansch auf. Diese Standardabmessungen erleichtern den Austausch in bestehenden Maschinenkonstruktionen.
Offene Wälzlager bieten keinen integrierten Berührungsschutz durch Dichtscheiben, wodurch das Schmiermittel direkt an die Laufbahnen gelangt. Diese Bauform kommt bei Ölumlaufschmierungen oder in geschlossenen Getriebegehäusen zum Einsatz, bei denen externe Dichtungen den Schutz vor Verunreinigungen übernehmen.
Die zulässige Betriebstemperatur reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Bei der Auslegung müssen Sie darauf achten, dass das gewählte Schmiermittel für dieselben Temperaturen freigegeben ist.
Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen Außenring, Kugeln und Innenring im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für herkömmliche Passungen auf der Welle sowie im Gehäuse, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Über den Druckwinkel von 30 Grad werden die Belastungskräfte schräg zur Wellenachse übertragen. Dieser Winkel sorgt für eine axiale Steifigkeit in beiden Richtungen und ermöglicht die Aufnahme kombinierter Belastungen bei gleichzeitig geringer Reibung im Dauerbetrieb.
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