SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,81 € | 34,51 € |
| 35 | 3,64 € | 32,68 € |
Das Schrägkugellager 7305 BECBP von SKF nimmt mit 25 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel kombinierte Belastungen im industriellen Einsatz auf.
Das Schrägkugellager 7305 BECBP von SKF ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Anwendungen im Maschinenbau. Durch die innere Konstruktion der Explorer-Baureihe und den Druckwinkel von 40 Grad nimmt diese Bauform gleichzeitig radiale Kräfte sowie einseitig hohe Axialkräfte auf. Da es sich um ein offenes Lager ohne Flansch oder Nut am Außenring handelt, lässt es sich flexibel in geschlossene Gehäusekonstruktionen integrieren.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lager vor allem dort, wo Wellen präzise gelagert und kombinierte Beanspruchungen aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzbereiche umfassen rotierende Wellen mit primärer Axiallast in einer Richtung. Da ein einzelnes Schräglager axiale Kräfte nur in einer Richtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau häufig paarweise in O- oder X-Anordnung. In dieser Anordnung weist das Lagerpaar herstellerseitig eine geringe Axialluft auf, was die definierte Führung der gelagerten Welle unterstützt.
Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper reibungsarm und sorgt für einen ruhigen Lauf im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Zudem zeichnet sich diese Ausführung durch eine erhöhte Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 sowie eine Laufgenauigkeit nach Klasse P5 aus. Diese engeren Fertigungstoleranzen tragen zu einem vibrationsarmen Lauf bei höheren Drehzahlen bei. Aufgrund der offenen Bauform ohne Dichtscheiben sind eine saubere Einbauumgebung sowie eine externe Schmierstoffversorgung über das umgebende Gehäuse erforderlich.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Breite von 17 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut gefertigt, sodass sich das Wälzlager bündig in entsprechende Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Der Druckwinkel beschreibt den Winkel, unter dem die Wirkungslinie der Kontaktkräfte zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen verläuft. Eine Auslegung mit 40 Grad ermöglicht dem Lager, hohe Axialkräfte in einer Belastungsrichtung aufzunehmen und gleichzeitig auftretende Radialkräfte auf das Gehäuse zu übertragen.
Der Käfig aus Polyamid zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und dämpfende Materialeigenschaften aus. Er führt die Wälzkörper geräuscharm und ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt, was reibungsarmen Lauf bei mittleren bis hohen Drehzahlen begünstigt.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Dicht- oder Deckscheiben, um Reibungsverluste gering zu halten. Dadurch lässt sich das Lager direkt über ein externes Schmiersystem mit Öl oder Fett versorgen. Das Gehäuse der Anwendung übernimmt dabei die Abdichtung gegen Schmutzeintrag.
Die Bezeichnungen geben engere Fertigungstoleranzen an. Maßgenauigkeit nach P6 steht für reduzierte Maßabweichungen bei Bohrung, Außendurchmesser und Breite. Die Laufgenauigkeit nach P5 kennzeichnet eine höhere Rundlaufgenauigkeit, was zu gleichmäßigem Laufverhalten und exakter Führung beiträgt.
Da ein einzelnes Schräglager axiale Belastungen nur in einer Richtung aufnehmen kann, werden bei wechselnden Kräften zwei Lager in O- oder X-Anordnung gegeneinander montiert. In dieser Paarung verfügt die Lageranordnung über eine geringe Axialluft zur exakten Führung der Welle.
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