SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 18,79 € | 169,16 € |
Das Schrägkugellager 7219 BEP von SKF mit den Maßen 95x170x32 mm nimmt über seinen 40-Grad-Druckwinkel kombinierte radiale und einseitig axiale Lasten auf.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7219 BEP aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) ist für Drehbewegungen im allgemeinen Maschinenbau ausgelegt. Die offene Bauform erlaubt eine flexible Einbindung in bestehende Schmiersysteme, beispielsweise bei Öl- oder Fettschmierung. Dank der Fertigung in Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1) und normaler Radiallagerluft fügt sich das Wälzlager maßhaltig in standardisierte Lagersitze ein. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper mit geringer Reibung und hält das Eigengewicht der rotierenden Komponenten gering.
Einreihige Schrägkugellager dieser Bauart nehmen radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in genau einer Richtung auf. Durch den Druckwinkel von 40 Grad stützt die Konstruktion Axiallasten wirksam ab. Das Bauteil kommt dort zum Einsatz, wo Wellen gegen einseitigen Axialschub geführt werden müssen. Für die Aufnahme beidseitig wirkender Axialkräfte montieren Konstrukteure üblicherweise ein zweites Lager in spiegelbildlicher Anstellung.
Die Ausführung verfügt über einen leichten Polyamidkäfig, der für einen geräuscharmen Lauf der Kugeln sorgt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle eine gehäuseseitige Abdichtung. Eine externe Dichtung verhindert das Eindringen von Schmutzpartikeln und hält den Schmierstoff in der Laufbahn.
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 32 mm entspricht die Ausführung standardisierten Einbaumaßen. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den direkten Einbau in glatte Gehäusebohrungen ermöglicht.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftwirkungslinie zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern schräg zur Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Wälzlager eine hohe axiale Belastbarkeit in einer Richtung. Gleichzeitig können parallel wirkende Radialkräfte aufgenommen werden.
Die offene Bauart ohne Dicht- oder Deckscheiben ermöglicht die freie Wahl des Schmierstoffs im Aggregat. Schmieröle oder Fette können ungehindert an die Laufbahnen gelangen und Wärme abführen. Voraussetzung für den Einsatz ist ein Gehäuse, das die Lagerstelle extern gegen Umwelteinflüsse abdichtet.
Käfige aus Polyamid zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht und gute Dämpfungseigenschaften aus. Sie verringern Reibungsverluste bei schnellen Drehzahlwechseln und laufen geräuscharm. Der Werkstoff ist für den Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Die Einstufung nach P0 (entsprechend PN oder ABEC 1) steht für die Standard-Toleranzklasse im industriellen Wälzlagerbau. Die Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten entsprechen den üblichen Normvorgaben für Standardanwendungen, sodass das Lager mit marktüblichen Passungen auf Wellen und in Gehäusen verbaut werden kann.
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