SKF
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Das zweireihige Schrägkugellager 3218 A von SKF mit den Maßen 90x160x52,4 mm nimmt gleichzeitig hohe radiale sowie beidseitig axiale Belastungen auf.
Das Schrägkugellager 3218 A von SKF ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) für den industriellen Einsatz. Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 52,4 mm entspricht die Einheit der normalen Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Zwei Kugelreihen übertragen Kräfte unter einem Druckwinkel von 30 Grad. Die Konstruktion verbindet radiale Tragfähigkeit mit der Aufnahme axialer Kräfte in beiden Richtungen und deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ab.
Dieses Wälzlager kommt in Konstruktionen zum Einsatz, in denen rotierende Wellen neben Radialkräften auch wechselnde oder beidseitige Axialkräfte führen. Durch die zweireihige Ausführung beansprucht die Einheit weniger Bauraum in axialer Richtung als zwei gepaarte einreihige Lager. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit kombinierten Belastungen sowie im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig und eignet sich für variable Drehzahlen im industriellen Dauereinsatz.
Der Nenndruckwinkel von 30 Grad bestimmt die Kraftübertragung und verleiht dem Lager eine hohe axiale Steifigkeit in beiden Richtungen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbauort eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Zudem bestimmen Sie das Schmiermittel passend zur jeweiligen Betriebstemperatur zwischen -20 und +150 Grad selbst. Für die Montage empfiehlt sich die Abstimmung der Gehäuse- und Wellensitze auf die Standardtoleranz P0 und normale Radiallagerluft.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Baubreite von 52,4 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Maße entsprechen den standardisierten Abmessungen für die Baureihe 3218 und ermöglichen den direkten Einbau in normgerechte Gehäusebohrungen.
Ein Druckwinkel von 30 Grad sorgt dafür, dass axiale Lasten schräg zur Radialebene über die Kugeln in die Laufbahnen abgeleitet werden. Dadurch nimmt das zweireihige Lager axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gleichzeitig stützt es Kippmomente effektiv ab, was die Führung von Wellen unter kombinierten Belastungen stabilisiert.
Offene Lager besitzen ab Werk keine Schmierfettfüllung und keine Deck- oder Dichtscheiben. Sie schmieren das Bauteil je nach Anforderung der Anlage mit Schmierfett oder über einen bestehenden Ölkreislauf. Achten Sie auf eine saubere Einbauumgebung und schützen Sie die Laufbahnen über die Lagergehäusedichtung vor dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit.
Die thermische Einsatzgrenze reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig behalten in diesem Fenster ihre Formstabilität. Bei der Auslegung müssen Anwender lediglich sicherstellen, dass auch das verwendete Schmiermittel und die externe Wellenabdichtung für die geplante Betriebstemperatur freigegeben sind.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Nach dem Fügen auf die Welle und in das Gehäuse reduziert sich dieses Spiel durch Passungsüberdeckungen. Die Standardluft trägt dazu bei, dass das Lager bei normalen Betriebstemperaturen ohne thermische Verspannung sauber abrollt.
Ein Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die beiden Kugelreihen auf Abstand und verhindert das Aneinanderreiben der Wälzkörper. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie Unempfindlichkeit gegenüber Schmierstoffen und Temperaturen bis +150 Grad aus. Zudem lässt die Konstruktion ausreichend Raum für die Zirkulation von Fett oder Öl.
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