FAG
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Das Rillenkugellager 16028 -C3 von FAG bietet mit 140x210x22 mm und erhöhter Lagerluft zuverlässigen Lauf bei thermischen Belastungen.
Das Rillenkugellager 16028 -C3 von FAG ist ein einreihiges Radialkugellager mit schmalem Querschnitt, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch die Auslegung mit 140 mm Bohrung, 210 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite nimmt diese Baueinheit vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben eignet es sich für Einbauumgebungen, in denen ein Schmierstoffkreislauf oder externe Abdichtungen vorhanden sind.
Wellenlagerungen im industriellen Maschinenbau nutzen diese Bauform vor allem bei begrenztem radialem Bauraum und gleichzeitig großem Wellendurchmesser. Konstruktionen profitieren von den schmalen Abmessungen der Reihe 160, um Bauraum einzusparen. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und bewährt sich in Industrieanwendungen mit Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius.
Die Ausführung mit leicht erhöhter Radiallagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen sowie radiale Einpressungen aus. Sitzt der Innenring mit festem Passungssitz auf der 140-mm-Welle, verringert sich das interne Lagerspiel im Betriebszustand. Die C3-Klassifizierung beugt Verspannungen zwischen Innenring und Außenring vor, wenn Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 210 mm und 22 mm Breite bietet dieses einreihige FAG-Lager aus 100Cr6 eine schmale Bauform. Der integrierte Stahlblechkäfig und die vergrößerte Lagerluft C3 prädestinieren die offene Konstruktion für Anwendungen mit thermischer Ausdehnung.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist vorteilhaft, wenn feste Passungen den Innenring aufdehnen oder wenn im laufenden Betrieb ein Temperaturgefälle zwischen Welle und Gehäuse entsteht.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen ermöglicht den direkten Zugang für Schmieröle oder Fette aus dem umgebenden Maschinengehäuse. Dadurch lässt sich das Lager wirksam in bestehende Zentralschmiersysteme oder Ölbadkreisläufe einbinden, erfordert jedoch eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen.
Für das FAG Rillenkugellager 16028 -C3 ist ein Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Die Kombination aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl und dem temperaturfesten Stahlblechkäfig erlaubt den Einsatz in thermisch anspruchsvollen Industrieumgebungen ohne vorzeitigen Festigkeitsverlust der Bauteile.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Normtoleranz PN sowie dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse erfüllt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus an Laufruhe und Maßhaltigkeit für zylindrische Lagersitze auf Wellen und in Gehäusebohrungen.
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