SKF
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Kompaktes SKF Rillenkugellager 61810 -2RS1 mit 50 mm Bohrung, beidseitig schleifender Dichtung und schmalem Querschnitt für platzsparende Konstruktionen.
Das Rillenkugellager 61810 -2RS1 von SKF Wälzlager kombiniert einen großen Wellendurchmesser von 50 mm mit einem geringen Außendurchmesser von 65 mm und einer Breite von lediglich 7 mm. Diese schmale Bauform spart Bauraum ein, ohne die Führung von Wellen zu beeinträchtigen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, nimmt das einreihige Lager radiale sowie leichte axiale Belastungen in beiden Richtungen auf.
Konstrukteure wählen diesen Lagertyp bevorzugt, wenn Wellen mit 50 mm Durchmesser gelagert werden müssen, das umgebende Gehäuse jedoch wenig Platz für breitere Lagerkörper bietet. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und Lagerungen mit begrenztem radialem Bauraum im allgemeinen Maschinenbau. Durch die beidseitig schleifende Dichtung bleibt die Schmierung im Inneren erhalten, während Schmutzpartikel und Feuchtigkeit abgehalten werden. Das Lager ist für den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Die werkseitig montierten Dichtscheiben liegen mit ihren Dichtlippen schleifend am Innenring an. Diese Abdichtung schützt die Laufbahnen und Kugeln vor Umwelteinflüssen und minimiert den Schmierstoffverlust während des Betriebs. Gegenüber offenen Lagern entfällt hierdurch der Aufwand für externe Dichtelemente. Die normale Radiallagerluft sowie die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) unterstützen einen gleichmäßigen Rundlauf unter Standardbetriebsbedingungen.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 65 mm sowie einer schmalen Breite von 7 mm ermöglicht das Lager eine platzsparende Bauweise bei vergleichsweise großem Wellendurchmesser. Das geringe Querschnittsmaß erleichtert Konstruktionen in radial beengten Gehäusen.
Das Nachsetzzeichen 2RS1 kennzeichnet beidseitig angebrachte, schleifende Dichtungen. Diese Ausführung schützt den Innenraum des Lagers gegen das Eindringen von Verunreinigungen und Feuchtigkeit und hält das Schmiermittel zwischen den Wälzkörpern zurück.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. In dieser Temperaturspanne bleibt die Dichtwirkung der beidseitigen Schleifdichtungen erhalten, sodass der Schutz der Laufbahnen und Kugeln wirksam bleibt.
Ausgeführt ist das Modell mit normaler Radiallagerluft. Diese Standard-Lagerluft eignet sich für übliche industrielle Einbausituationen mit regulären Passungen auf Welle und Gehäuse, bei denen im Betrieb keine außergewöhnlich hohen thermischen Dehnungen auftreten.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der auf hohe Druckfestigkeit und Formbeständigkeit ausgelegt ist. Zur Führung der Kugelreihe dient ein Käfig aus Stahlblech, der für gängige industrielle Beanspruchungen bemessen ist.
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