SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 26,97 € | 242,58 € |
Das Rillenkugellager 6221 -2Z von SKF bietet mit 105 mm Bohrung und beidseitigen Blechdeckscheiben zuverlässigen Schutz bei industriellen Radialbelastungen.
Das Rillenkugellager 6221 -2Z ist ein einreihiges Radialkugellager in SKF Explorer-Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Mit einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 36 mm eignet sich dieses Wälzlager zur Aufnahme vornehmlich radialer Kräfte sowie moderater axialer Belastungen in beiden Richtungen. Die berührungslosen Deckscheiben auf beiden Seiten schirmen die Wälzkörper vor Schmutzpartikeln ab, ohne dabei die Reibung unnötig zu erhöhen.
Diese Baugröße kommt vor allem bei rotierenden Wellen mit vorwiegend radialer Belastung und mittleren Drehzahlen zum Tragen. Da dieses Wälzlager über einen robusten Stahlblechkäfig verfügt, führt es die Wälzkörper vibrationsarm und spurtreu. Durch die beidseitige Abdeckung bleibt das Schmierfett im Lagerinneren geschützt. Der Einsatz empfiehlt sich typischerweise für Wellen mit 105 mm Durchmesser, bei denen Feststoffpartikel aus der Umgebung ferngehalten werden sollen.
Die Nachsetzkennzeichnung 2Z steht für zwei eingepresste Spaltdichtscheiben aus Stahlblech. Gegenüber schleifenden Dichtungen erzeugen diese Scheiben keinen zusätzlichen Reibungswiderstand, was der Temperaturentwicklung im Dauerbetrieb zugutekommt. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Die normale Radiallagerluft (Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1) trägt zu einem ausgewogenen Betriebsspiel bei Standardpassungen bei, sodass Welle und Gehäuse montiert werden können.
Mit einem Innendurchmesser von 105 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm sowie einer Breite von 36 mm besitzt das Wälzlager genormte Abmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut gefertigt. Diese Hauptabmessungen ermöglichen die direkte Integration in entsprechende Gehäuse- und Wellensitze.
Die Kennzeichnung 2Z bezeichnet beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Diese Scheiben bilden einen engen Dichtspalt zum Innenring. Sie halten groben Schmutz sowie Staub vom Lagerinneren fern und verhindern das Austreten von Schmierfett, ohne dabei reibungsbedingte Wärme wie berührende Dichtlippen zu erzeugen.
Normale Radiallagerluft bedeutet, dass das Lager mit dem herkömmlichen internen Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen gefertigt ist. Dieses radiale Betriebsspiel ist für Standard-Betriebsbedingungen ohne außergewöhnliche Temperaturgradienten oder extrem feste Passungssitze ausgelegt, um ein Verklemmen der Wälzkörper im Betrieb zu vermeiden.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behalten der Wälzlagerstahl, das Schmierfett und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und Funktionseigenschaften bei.
Die Explorer-Klasse von SKF steht für optimierten Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie eine verfeinerte Oberflächenbeschaffenheit der Laufbahnen und Kugeln. Durch die verbesserte Kontaktgeometrie verteilt sich die Belastung gleichmäßiger auf die Wälzkörper, was die Betriebssicherheit unter industriellen Einsatzbedingungen unterstützt.
Im Inneren führt ein gestanzter Stahlblechkäfig die Kugeln in gleichmäßigem Abstand auf der Laufbahn. Stahlblechkäfige bieten eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht. Sie sind unempfindlich gegenüber gängigen mineralölbasierten Schmiermitteln und halten den zulässigen Betriebstemperaturen des Lagers problemlos stand.
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