SKF
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Das Rillenkugellager 61836 MA von SKF verbindet einen großen Innendurchmesser von 180 mm mit einem schmalen Querschnitt bei 22 mm Breite.
Das Rillenkugellager 61836 MA ist ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Konstruktionen mit großem Wellendurchmesser profitieren von dieser platzsparenden Bauform, da Außenring und Innenring trotz 225 mm Außendurchmesser sehr feingliedrig ausfallen. Als offenes Lager lässt sich die Wälzkörperlaufbahn direkt in das Schmiersystem der umgebenden Baugruppe einbinden. SKF fertigt dieses Modell in der normalen Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Wellenführungen mit großem Durchmesser verlangen oft nach weiten Durchgangsöffnungen bei gleichzeitig geringem radialem Einbauraum. Genau dort kommt diese schmale Baureihe zum Einsatz. Neben überwiegend radialen Kräften nimmt die tiefe Laufrille auch beidseitige Axialkräfte auf. Da die Ausführung für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist, deckt sie industrielle Lagerungsaufgaben mit erhöhten thermischen Anforderungen ab.
Die Kennzeichnung MA verweist auf einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Diese Außenbordführung stabilisiert die Wälzkörperführung auch bei dynamischen Drehbewegungen und vermindert Schwingungen im Betrieb. Messing verhält sich unempfindlich gegenüber Schmierstoffzusätzen und bietet günstige Notlaufeigenschaften. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft eignet sich das Lager für tragfähige Wellenlagerungen mit präziser Führung von Innen- und Außenring.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 180 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm sowie eine Breite von 22 mm auf. Mit dieser Geometrie gehört es zu den schmal bauenden Großlagern, die bei begrenztem Bauraum um groß dimensionierte Wellen oder Hohlachsen eingesetzt werden.
Das Nachsetzzeichen MA kennzeichnet einen massiven Käfig aus Messing, der auf den Borden des Außenrings geführt wird. Diese Führung sorgt für eine besonders ruhige Führung der Wälzkörper und verleiht dem Käfig hohe Formstabilität bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Es handelt sich um ein offenes Lager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben. Das Schmiermittel gelangt ungehindert an Laufbahnen und Kugeln. Die Abdichtung gegen Schmutz und Schmiermittelaustritt muss über externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme der Konstruktion erfolgen.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der Messingkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze bleibt die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierstoffs.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Standardtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Kombination genügt den typischen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und ermöglicht einen gleichmäßigen Rundlauf bei normgerechter Passungswahl auf Welle und Gehäuse.
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