SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,23 € | 23,39 € |
| 25 | 2,46 € | 22,16 € |
| 50 | 3,69 € | 20,93 € |
Das einreihige Rillenkugellager 63/22 von SKF bietet mit 22 mm Bohrung und offener Bauform vielseitige Einsatzmöglichkeiten für kombinierte Radial- und Axiallasten.
Das Rillenkugellager 63/22 ist ein offenes Wälzlager mit den Hauptabmessungen 22 mm Innendurchmesser, 56 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite. Es nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und führt Wellen axial in beiden Richtungen. Durch die tiefe Laufrillengeometrie bewältigt die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 auch anspruchsvolle Betriebszustände. Das Bauteil von SKF besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Nut oder Flansch sowie einen geführten Stahlblechkäfig für gleichmäßige Wälzkörperabstände.
Konstruktionen mit externer Schmierstoffzufuhr oder geschlossenem Öl- beziehungsweise Fettraum nutzen dieses Wälzlager gezielt. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in Antrieben und Elektromotoren. Die offene Bauart ermöglicht einen ungehinderten Schmierstoffaustausch, was bei umlaufender Ölschmierung von Vorteil ist. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0 passt die Ausführung in genormte Gehäuse- und Wellensitze.
Die Ausführung ohne Dichtscheiben bietet minimale Reibungsverluste, verlangt jedoch eine saubere Einbauumgebung oder externe Dichtsysteme wie Wellendichtringe. Mit normaler Radiallagerluft arbeitet die Baugruppe bei üblichen Passungsverhältnissen und Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Für Anwendungen mit starker Schmutzbelastung außerhalb eines geschlossenen Gehäuses empfiehlt sich dagegen eine abgedichtete Variante. Vor der Montage ist zu prüfen, ob die Welle auf das Sondermaß von 22 mm Bohrungsdurchmesser abgestimmt ist.
Dieses einreihige Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 22 mm, einen Außendurchmesser von 56 mm und eine Breite von 16 mm auf. Mit der 22-mm-Bohrung bedient das Lager einen speziellen Wellendurchmesser abseits der gängigen 5er-Schritte genormter Standardlager.
Ein offenes Lager besitzt weder Deck- noch Dichtscheiben. Dadurch entsteht keine Reibung durch berührende Dichtlippen. Schmierstoffe wie Öl oder Fett gelangen ungehindert an die Wälzkörper und Laufbahnen. Der Einsatz setzt voraus, dass externe Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das definierte radiale Spiel zwischen Außenring, Wälzkörpern und Innenring im unverbauten Zustand. Sie gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen und Passungsübermaße bei regulären Betriebstemperaturen aus. Diese Luftklasse dient als Standardausführung für industrielle Einbaufälle ohne extreme thermische Belastung.
Sowohl die massiven Ringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Werkstoff bietet eine hohe Ermüdungsfestigkeit und Verschleißbeständigkeit. Der Käfig zur Führung der Kugeln ist aus gepresstem Stahlblech gefertigt, was das Eigengewicht gering hält.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten der Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Lagerstelle muss der gewählte Schmierstoff auf den tatsächlichen Temperaturbereich abgestimmt sein.
Die Fertigung erfolgt nach Normaltoleranz P0 (entsprechend PN beziehungsweise ABEC 1). Diese Klasse definiert genormte Grenzmaße sowie Rundheits- und Planlauftoleranzen für Maßgenauigkeit im Maschinen- und Anlagenbau. Spezielle Wellen- und Gehäusesitze nach Norm lassen sich damit passgenau bestücken.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership