SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 31,75 € | 603,51 € |
| 3 | 63,52 € | 571,74 € |
Das Rillenkugellager 6226-mac3b20 von SKF Wälzlager bietet mit 130 mm Bohrung, Messing-Massivkäfig und erhöhter Lagerluft zuverlässigen Lauf bei radialen Lasten.
Das Rillenkugellager 6226-mac3b20 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben. Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm und einer Breite von 40 mm nimmt das Wälzlager vorwiegend Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung stammt von SKF Wälzlager und besitzt eine zylindrische Bohrung für den direkten Sitz auf der Welle. Dank der offenen Bauform eignet sich dieses Rillenkugellager für Schmiersysteme im Maschinenbau.
Der Einsatz dieses Lagers empfiehlt sich in geschlossenen Maschinenkonstruktionen, bei denen eine gehäuseseitige Schmierstoffversorgung vorhanden ist. Da die Bauform offen konstruiert ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Der Messing-Massivkäfig führt die Wälzkörper auch bei dynamischen Belastungen stabil. Konstruktionen mit Ölbad- oder Zentralschmierung nutzen diesen Schmierstoffaustausch im Temperaturbereich von -20 bis +120 °C.
Die Kombination aus außenbordgeführtem Messing-Massivkäfig und leicht erhöhter Radiallagerluft gleicht thermische Ausdehnungen im Betrieb aus. Die massive Ausführung des Käfigs eignet sich für Stoßbelastungen und starke Beschleunigungen. Durch die erhöhte Lagerluft bleibt auch bei festen Passungssitzen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring der erforderliche Betriebsspielraum erhalten. Externe Gehäusedichtungen sollten vorgesehen werden, um das offene Lager vor Verunreinigungen zu schützen.
Die zylindrische Innenbohrung misst 130 mm, der Außendurchmesser beträgt 230 mm und die Breite liegt bei 40 mm. Vor der Montage empfiehlt sich das Prüfen von Wellensitz und Gehäuseaufnahme, um eine maßgenaue Passung ohne unerwünschte Vorspannung zu ermöglichen.
Eine leicht erhöhte Radiallagerluft, gekennzeichnet durch das Kürzel C3, bietet im unverbauten Zustand mehr radiales Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen als ein Normallager. Dies trägt dazu bei, ein Verklemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn sich Welle und Innenring im Betrieb erwärmen und ausdehnen.
Der Käfig besteht aus massivem Messing und wird außenbordgeführt über den Außenring zentriert. Diese Bauweise verleiht der Führung hohe mechanische Festigkeit gegenüber Vibrationen und hohen Fliehkräften. Gleichzeitig bietet der Werkstoff Messing günstige Gleiteigenschaften an den Berührungsflächen des Wälzlagers.
Die offene Bauart ohne integrierte Dichtungen ermöglicht die direkte Schmierung über das umgebende Maschinengehäuse, etwa durch eine Ölumlaufschmierung oder Fettkanäle. Da keine schleifenden Dichtlippen anliegen, entstehen keine zusätzlichen Reibungsverluste. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit sind externe Gehäusedichtungen erforderlich.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 °C. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl und der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Der eingesetzte Schmierstoff sollte passend zu den tatsächlichen Betriebstemperaturen der Anlage gewählt werden, um den Schmierfilm stabil zu halten.
Als Radialkugellager nimmt die Konstruktion in erster Linie radiale Kräfte auf, stützt durch die tiefen Laufrillen aber gleichzeitig beidseitig wirkende Axialkräfte ab. Bei überwiegend axialen Belastungen oder extremen Kräften empfiehlt sich die Prüfung spezieller Axiallagerungen.
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