SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,22 € | 99,23 € |
| 20 | 10,44 € | 94,01 € |
Das Rillenkugellager 6217 /C4 von SKF bietet mit 85x150x28 mm und stark erhöhter Radiallagerluft zuverlässigen Lauf bei hohen Betriebstemperaturen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6217 /C4 von SKF nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Wälzlager durch Formstabilität und Belastbarkeit aus. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, zirkuliert das Schmiermittel ungehindert zwischen den Laufbahnen und dem stabilen Stahlblechkäfig. Für anspruchsvolle thermische Umgebungen bietet diese Ausführung eine passende Basis.
Klassische Einsatzgebiete für dieses Wälzlager finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in thermisch anspruchsvollen Industrieantrieben. Die offene Konstruktion ermöglicht die direkte Einbindung in zentrale Ölumlaufschmierungen oder Gehäuse mit definierter Fettschmierung. Dank der präzisen Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eignet sich das Rillenkugellager für Wellenkonstruktionen mit gleichmäßiger radialer Führung. Konstrukteure und Instandhalter greifen gezielt zu dieser Variante, wenn Konstruktionen eine freie Schmiermittelzufuhr verlangen und ein sauber gekapseltes Lagergehäuse externen Schutz bietet.
Die interne Radiallagerluft C4 liegt deutlich über dem Standardwert normaler Lager sowie über der Klasse C3. Dieses vergrößerte Radialspiel wirkt einer Verspannung des Lagers bei starken Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entgegen. Wenn sich die Welle im Betrieb stärker erwärmt und ausdehnt als das umgebende Gehäuse, gleicht das Radialspiel diese Differenz aus. Zudem kompensiert die Lagerluftklasse C4 die Verengung des Lagerspiels, die bei festen Presspassungen auf der 85-mm-Welle oder in der 150-mm-Gehäusebohrung auftritt.
Dieses Wälzlager hat einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 28 mm. Der zylindrische Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut. Damit eignet sich das Lager für standardisierte Gehäusebohrungen und Wellensitze.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Das radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen ist größer bemessen als bei normaler Lagerluft sowie der Gruppe C3. Dadurch verbleibt auch bei intensiver betriebsbedingter Erwärmung oder engen Passungen genügend Spielraum für einen leichten Lauf.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Formstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 und der Stahlblechkäfig erlauben den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieanwendungen. Voraussetzung dafür ist ein Schmierstoff, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Das Lager besitzt keine integrierten Dichtungen. Daher erfolgt die Schmierung anwendungsbezogen vor Ort. Sie können es wahlweise mit Schmierfett oder über einen Ölkreislauf versorgen. Wichtig ist eine wirksame externe Abdichtung des Gehäuses, damit weder Verunreinigungen noch Feuchtigkeit an die offenen Wälzkörper gelangen.
Verbaut ist ein robuster Stahlblechkäfig. Dieser Käfigtyp führt die Kugeln mit geringer Reibung auf Abstand und widersteht üblichen Schwingungen sowie Stoßbelastungen. Zudem verhält er sich unempfindlich gegenüber den meisten synthetischen und mineralischen Schmiermitteln innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs.
Gefertigt wird diese Lagerausführung in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt für die Mehrzahl aller industriellen Maschinenanwendungen und erlaubt eine unkomplizierte Montage auf standardmäßig geschliffenen Wellen und in präzise bearbeiteten Gehäusen.
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