SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 0,51 € | 9,69 € |
| 50 | 1,02 € | 9,18 € |
| 100 | 1,53 € | 8,67 € |
Das Rillenkugellager 6207 /C3 von SKF mit den Abmessungen 35x72x17 mm bietet vergrößerte Lagerluft für thermisch anspruchsvolle Radial- und Axialbelastungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6207 /C3 nimmt vorrangig Radialkräfte auf und führt die Welle bei kombinierten Belastungen. Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt es einen leichten Schmierstoffdurchtritt bei Öl- oder Fettschmierung. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, geführt von einem stabilen Stahlblechkäfig. Das Bauteil erfüllt die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und ist für den zylindrischen Sitz auf einer 35-mm-Welle konzipiert.
Dieses Radialkugellager kommt vor allem in geschlossenen Gehäusen zum Einsatz, die die Lagerstelle nach außen hin abschirmen. Die offene Konstruktion ermöglicht eine kontinuierliche Versorgung über einen externen Schmierstoffkreislauf. Konstruktionen mit rotierendem Innenring profitieren vom geringen Reibungswiderstand des Lagers, da keine schleifenden Dichtlippen bremsend wirken. Gleichzeitig stützt der Außenring ohne Nut axiale Schubkräfte in beide Richtungen gleichmäßig ab.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser Spielraum ist erforderlich, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten, etwa durch Erwärmung an der Welle. Dehnt sich der Innenring stärker aus oder erfordert der Einbau feste Passungen, wirkt das vergrößerte Radialspiel einem Verspannen der Wälzkörper entgegen. So bleibt der leichte Lauf des Lagers im vorgesehenen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad erhalten.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 72 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 17 mm. Diese Abmessungen definieren den benötigten Bauraum der einreihigen Ausführung.
Der Zusatz C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft hin. Sie gleicht thermische Ausdehnungen der Bauteile im Betrieb aus und trägt dazu bei, dass das Wälzlager bei festem Wellensitz oder Erwärmung unter Betriebsbedingungen nicht radial verspannt.
Die offene Bauform ohne Deck- oder Dichtscheiben eignet sich für Einbaustellen, die über ein geschlossenes Maschinengehäuse vor Schmutz geschützt sind. Sie gestattet den ungehinderten Schmiermittelaustausch im Ölbad oder über externe Schmiereinrichtungen und reduziert Reibungsverluste.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre mechanische Stabilität und Maßhaltigkeit.
Verbaut ist ein formstabiler Stahlblechkäfig. Er führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand in den Laufbahnen, zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und ist beständig gegenüber gängigen Schmierstoffen.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Anwendungen. Sie genügt den regulären Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
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