SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,16 € | 3,02 € |
| 100 | 0,32 € | 2,86 € |
| 250 | 0,47 € | 2,71 € |
| 500 | 0,63 € | 2,55 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6000 /C3 von SKF bietet mit 10 mm Bohrung, Stahlblechkäfig und vergrößerter Lagerluft ruhigen Lauf bei thermischer Beanspruchung.
Das Rillenkugellager 6000 /C3 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 10 mm Bohrung, 26 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite. Durch die Ausführung in der SKF Explorer Version sowie die erhöhte Maßgenauigkeit P6 und Laufgenauigkeit P5 eignet sich dieses Lager für anspruchsvolle Wellenlagerungen. Die Bauform ohne Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmiermittelversorgung über das Gehäuse, während der stabile Stahlblechkäfig die Wälzkörper präzise führt.
Konstrukteure und Instandhalter verwenden diese Lagerausführung vor allem in kompakten Aggregaten, bei denen Radialkräfte im Vordergrund stehen und moderate Axialkräfte in beide Richtungen abgestützt werden. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Wellenlagerungen mit externem Schmierstoffkreislauf. Da das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist, arbeitet es auch bei deutlicher Erwärmung im Dauerbetrieb zuverlässig innerhalb geschützter Gehäusekonstruktionen.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses radiale Zusatzspiel wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich der Innenring durch Wellenerwärmung stärker ausdehnt als der Außenring. Ebenso gleicht die C3-Lagerluft die Aufweitung des Innenrings aus, die bei festen Passungen auf der 10-mm-Welle unvermeidlich entsteht. Bei der Montage offener Lager ist stets auf eine saubere Einbauumgebung zu achten, da keine Dichtscheiben vor Schmutz schützen.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm und eine Gesamtbreite von 8 mm. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus. Mit diesen standardisierten Abmessungen passt das Lager in kompakte Maschinengehäuse und auf entsprechende Normwellen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine radial größere Lagerluft als bei der Standardausführung hin. Sie sorgt dafür, dass das Lager auch bei hohen Betriebstemperaturen oder straffen Passungssitzen frei dreht. Das wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, begünstigt geringe Reibungsverluste und schützt vor vorzeitigem Verschleiß der Laufbahnen.
Die offene Bauart ohne Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht den direkten Zugang für Schmieröle oder Schmierfette aus einem zentralen Schmiersystem. Zudem treten keine Schleifverluste durch Berührungsdichtungen auf, was den Reibungswiderstand minimiert. Voraussetzung ist ein vor Fremdkörpern und Spritzwasser geschützter Einbauraum im jeweiligen Gehäuse.
Das Bauteil ist mit einer Maßgenauigkeit nach Klasse P6 und einer Laufgenauigkeit nach Klasse P5 gefertigt. Diese engeren Toleranzstufen gegenüber Standardlagern bewirken eine verbesserte Rundlaufgenauigkeit sowie geringere Maßabweichungen. Das reduziert Schwingungen im Betrieb und unterstützt einen ruhigen Lauf bei höheren Drehzahlen.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Formstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 und der robuste Stahlblechkäfig erlauben einen Betrieb innerhalb dieser thermischen Spanne, sofern das bauseits zugeführte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet eine hohe Festigkeit und Verschleißbeständigkeit unter rollender Belastung. Der integrierte Käfig zur Führung der Kugelreihe ist aus gepresstem Stahlblech gefertigt.
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