SKF
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Das Rillenkugellager 6408 von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Hauptabmessungen 40x110x27 mm für radiale und axiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 6408 ist ein genormtes Radial-Rillenkugellager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 27 mm gehört diese Ausführung zur kräftig dimensionierten Baureihe 64. Das Wälzlager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und besitzt einen Stahlblechkäfig. Durch die offene Bauweise ohne Dichtscheiben eignet sich das Lager für Systeme mit externer Gehäuseschmierung oder Ölbadbetrieb in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Konstrukteure und Instandhalter setzen das Rillenkugellager 6408 vor allem dort ein, wo hohe radiale Kräfte und zusätzliche Axialkräfte in beiden Richtungen wirken. Durch die massiven Querschnittsverhältnisse der 64er-Reihe bietet das Lager eine hohe Tragfähigkeit bei kompakten Wellendurchmessern.
Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Lagerungsanordnungen mit kombinierten Belastungen. Da das Lager offen ausgeführt ist, lässt es sich direkt in geschlossene Schmiersysteme integrieren, bei denen Schmieröl oder externes Schmierfett ungehindert an die Wälzkörper gelangt.
Beim Einbau des Rillenkugellagers 6408 müssen Umgebungsbedingungen und Schmierstoffversorgung beachtet werden. Die normale Radiallagerluft ist auf reguläre Betriebstemperaturen und übliche Passungen abgestimmt, sodass die Wälzkörper ohne unzulässige Vorspannung laufen.
Da dieses Modell keine integrierten Dichtungen besitzt, ist ein Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit über die Gehäusekonstruktion erforderlich. Zudem muss eine geeignete Schmierstoffzufuhr gewählt werden. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und erlaubt Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Dieses Rillenkugellager weist einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 27 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Mit diesen genormten Abmessungen nimmt das Lager radiale sowie beidseitig axiale Kräfte auf.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig frei zugänglich bleiben. Diese Konstruktion ermöglicht eine direkte Versorgung durch Gehäuse- oder Ölumlaufschmierungen. Gleichzeitig erfordert der Einsatz eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln.
Die normale Radiallagerluft definiert das Spiel zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern im unverbauten Zustand. Sie ist für Standardanwendungen mit üblichen Wellen- und Gehäusepassungen sowie moderaten Betriebstemperaturen ausgelegt. Dadurch wird ein leichtgängiger Lauf bei minimaler Reibung im Normalbetrieb unterstützt.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Wälzlager liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch die thermische Dimensionsstabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 und die Eigenschaften des Stahlblechkäfigs bestimmt. Bei der Auslegung der Schmierstoffe muss dieser Temperaturbereich ebenfalls berücksichtigt werden.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was im US-amerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse legt die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten fest und deckt die Anforderungen des gängigen Maschinen- und Anlagenbaus an Maßhaltigkeit und Rundlauf ab.
Innenring, Außenring sowie die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Festigkeit, Druckbelastbarkeit und Verschleißbeständigkeit im Wälzkontakt aus. Der Käfig besteht aus Stahlblech, was eine geringe Masse mit zweckmäßigen Laufeigenschaften verbindet.
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