SKF
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| 30 | 5,20 € | 46,84 € |
Das Rillenkugellager 6407 von SKF bietet mit den Maßen 35x100x25 mm eine belastbare Lagerung für kombinierte Radial- und Axialkräfte im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6407 ist ein einreihiges Wälzlager nach Toleranzklasse P0/PN, gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Als offene Variante kommt dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben aus, was den Reibungswiderstand minimiert und eine direkte Versorgung über eine bauseitige Öl- oder Fettschmierung ermöglicht. Durch den Außenring mit 100 mm Durchmesser bei einer 35-mm-Bohrung nimmt die Konstruktion Radialbelastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf.
Das einreihige Rillenkugellager 6407 kommt vor allem bei Wellenlagerungen mit kombinierten Radial- und Axialkräften zum Einsatz, bei denen saubere Schmierverhältnisse vorliegen. Da das Wälzlager offen ausgeführt ist, setzt der Betrieb ein geschütztes Gehäuse voraus, welches das Schmiermittel hält und Schmutz fernhält. Innerhalb eines Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad ist das Lager für industrielle Dauerbetriebe ausgelegt, sofern ein passendes Schmiermedium zugeführt wird.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der tiefen Laufrille. Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft und bietet Standardgenauigkeit gemäß ABEC 1, was den Einbau auf zylindrischen Wellen unterstützt. Der Außenring ist ohne Nut oder Flansch ausgeführt, was einen glatten zylindrischen Gehäusesitz erfordert. Für Anwendungen mit externen Gehäusedichtungen stellt dieses offene Modell eine reibungsarme Lösung dar.
Das Lager besitzt eine Innenbohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Baubreite von 25 mm. Diese Proportionen bieten eine hohe radiale Belastbarkeit bei kompaktem Wellendurchmesser für entsprechende Einbaustellen.
Die offene Bauform verzichtet auf schleifende Deck- oder Dichtscheiben, wodurch Reibungsverluste und Wärmeentwicklung minimal bleiben. Diese Variante ist für den Einbau in geschlossenen Gehäusen vorgesehen, in denen das Schmiermittel, beispielsweise über ein Ölbad oder eine Zentralschmierung, direkt zu den Wälzkörpern gelangt.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel im Auslieferungszustand ohne vergrößertes oder verringertes Betriebsspiel. Diese Abstimmung trägt dazu bei, dass sich die Wälzkörper nach dem Aufpressen auf die Welle und im regulären Betrieb frei bewegen können, ohne durch thermische Ausdehnung im Laufbetrieb blockiert zu werden.
Dieses Rillenkugellager ist für einen Betriebsbereich zwischen -20 und +120 Grad spezifiziert. Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig behalten in diesem Fenster ihre Formstabilität. Für den störungsfreien Lauf muss das verwendete Schmierfett oder Schmieröl ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen freigegeben sein.
Die Kennzeichnung Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 definiert die reguläre Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager. Sie deckt die typischen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus hinsichtlich Maßgenauigkeit, Rundlauf und Planlauf ab und ermöglicht die Montage auf entsprechend gefertigten Wellen und Gehäusebohrungen.
Der Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Wälzkörper im Betrieb. Das Blechmaterial zeichnet sich durch Formstabilität bei geringem Eigengewicht aus und bleibt gegenüber mineralöl- sowie synthetisch basierten Industrieschmierstoffen beständig.
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