SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,22 € | 42,11 € |
| 35 | 4,44 € | 39,89 € |
Das offene SKF Rillenkugellager 6406 mit den Maßen 30x90x23 mm eignet sich für hohe Drehzahlen und eine gezielte radiale Kraftübertragung.
Das Rillenkugellager 6406 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager aus 100Cr6-Wälzlagerstahl für mechanische Drehbewegungen im Maschinen- und Anlagenbau. Seine offene Bauform ermöglicht den direkten Schmierstoffzutritt über externe Ölkreisläufe oder Gehäusefettungen. Dank der Dimensionierung mit 30 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite nimmt dieses Wälzlager vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt in geschlossenen Gehäusen zum Einsatz, bei denen die Lagerstelle konstruktiv nach außen hin abgedichtet ist. Weil keine schleifenden Dichtscheiben verbaut sind, treten geringe Reibungsverluste auf, was den Lauf bei höheren Drehzahlen begünstigt. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen, während das Bauteil für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt ist.
Offene Wälzlager erlauben eine direkte Umspülung durch Schmiermedien und halten den Drehwiderstand gering. Da kein integrierter Schutz vor Schmutzeintrag besteht, schirmt das umgebende Maschinengehäuse das Lager vor Verunreinigungen ab. Die normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) erleichtern die Montage auf zylindrischen Wellen mit 30 mm Sitz und unterstützen den planmäßigen Austausch bei Wartungsarbeiten.
Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 23 mm beansprucht dieses Wälzlager einen definierten Bauraum. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und kommt ohne Flansch oder Nut aus. Anhand dieser Abmessungen lässt sich die passende Lagerstelle in Gehäusen und auf Wellen exakt planen.
Als offenes Wälzlager verzichtet diese Bauform auf Deck- oder Dichtscheiben, um Reibungswärme zu minimieren und höhere Drehzahlen zu ermöglichen. Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäuse gelangt ungehindert an die Laufflächen. Der Einsatz bedingt, dass die umgebende Gehäusekonstruktion die Lagerstelle vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt.
Die Angabe der normalen Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen Außenring, Innenring und Wälzkörpern vor dem Einbau. Beim Fügen auf Welle und in das Gehäuse verringert sich dieses Spiel konstruktionsbedingt leicht. Das Lagerspiel ist so bemessen, dass ein klemmfreier Lauf bei üblichen Betriebstemperaturen unterstützt wird.
Der zulässige Temperatureinsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität. Für den dauerhaften Betrieb muss auch der eingesetzte Schmierstoff auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein.
Im Inneren des Lagers führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Diese Käfigausführung zeichnet sich durch ein geringes Gewicht bei hoher Festigkeit aus und lässt ausreichend Freiraum für den Schmierstofftransport zwischen den Wälzkörpern.
Die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die Normaltoleranz für Maß- und Rundlaufgenauigkeit von Wälzlagern. Sie kennzeichnet den regulären Standard für industrielle Anwendungen ohne gesteigerte Präzisionsanforderungen und gewährleistet den passgenauen Sitz auf zylindrischen Wellen sowie in Bohrungen.
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