SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 19,90 € | 378,07 € |
| 3 | 39,80 € | 358,17 € |
Das Rillenkugellager 6322 von SKF nimmt mit seinen Abmessungen von 110x240x50 mm hohe radiale sowie axiale Belastungen in beide Richtungen auf.
Beim Rillenkugellager 6322 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager in offener Grundausführung ohne integrierte Dichtscheiben. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper durch die tiefen Laufrillen von Innen- und Außenring. Das Lager stammt von SKF und entspricht der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1). Dank der offenen Konstruktion gelangt externes Schmiermittel ungehindert an die Kontaktstellen zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere rotierende Wellen gelagert werden müssen. Es nimmt vornehmlich Radiallasten auf, führt jedoch durch die tiefe Laufrillengeometrie auch axiale Kräfte in beiden Richtungen. Die Konstruktion kann je nach Anordnung als Festlager oder Loslager eingesetzt werden. Die offene Bauform setzt eine saubere Einbauumgebung voraus, in der Schmieröl oder Schmierfett über das umgebende Gehäusesystem zugeführt wird.
Die offene Bauweise ohne Dichtungen erlaubt den Einsatz in Systemen mit zentraler Umlaufschmierung oder regelmäßigem Schmierstoffwechsel. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Der verbaute Stahlblechkäfig zeichnet sich durch geringes Eigengewicht aus und führt die Kugeln gleichmäßig im Betrieb. Da dieses Lager mit normaler Radiallagerluft gefertigt ist, eignet es sich für Einbauten mit Standardpassungen ohne ausgeprägte Temperaturgradienten zwischen Innen- und Außenring.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Breite von 50 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Die offene Bauweise ohne Dicht- oder Deckscheiben ermöglicht eine direkte Zufuhr von Schmieröl oder Schmierfett im laufenden Betrieb. Gleichzeitig verringert das Fehlen berührender Dichtlippen den Reibungswiderstand, erfordert jedoch eine bauseits abgedichtete Gehäuseumgebung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Die normale Radiallagerluft definiert das konstruktive Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen vor dem Einbau. Sie ist auf übliche Wellen- und Gehäusepassungen abgestimmt, sodass das Lager nach der Montage im Betrieb mit dem vorgesehenen Betriebsspiel läuft.
Die Lagerringe sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff bietet hohe Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter Belastung. Der integrierte Käfig zur Führung der Kugeln ist aus gepresstem Stahlblech gefertigt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne behält der verwendete Standard-Wälzlagerstahl seine Maßhaltigkeit. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für die auftretenden Temperaturen geeignet ist.
Die Kennzeichnung P0 (entspricht PN bzw. ABEC 1) steht für die genormte Standard-Toleranzklasse bei Wälzlagern. Sie regelt zulässige Maß- und Formabweichungen der Bohrung, des Außendurchmessers sowie des Rundlaufs für standardisierte industrielle Anwendungen.
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