SKF
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Das Rillenkugellager 6312 /C3 von SKF bietet mit 60 mm Bohrung und vergrößerter C3-Lagerluft zuverlässigen Lauf bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6312 /C3 ist als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Ringen sowie den Wälzkörpern eine hohe Formstabilität. Durch den robusten Stahlblechkäfig werden die Wälzkörper gleichmäßig geführt, was einen vibrationsarmen Lauf unterstützt. Die Konstruktion deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauform häufig für rotierende Maschinenteile und Lagerungen mit präziser Wellenführung. Da das Lager offen konstruiert ist, eignet es sich primär für öl- oder fettgeschmierte Bauräume mit externer Gehäuseabdichtung. Die Ausführung bewährt sich in Anwendungen, bei denen eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung vorliegt und Schmierfett oder Schmieröl frei durch das Lagerinnere zirkulieren kann.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche Freiraum zwischen Kugeln und Laufbahnen trägt dazu bei, thermische Ausdehnungen im Betrieb oder Verengungen durch feste Lagersitze auszugleichen. Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein zylindrischer Außenring ohne Flansch oder Nut erleichtert das direkte Einpassen in Standardgehäuse.
Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm sowie einer Breite von 31 mm entspricht das Wälzlager genormten Abmessungen. Es handelt sich um ein einreihiges Radialkugellager mit zylindrischer Bohrung, das sich direkt in passende zylindrische Lageraufnahmen montieren lässt.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur normalen Ausführung. Diese Variante gleicht thermische Dehnungen bei höheren Betriebstemperaturen oder eine Verengung des Lagerspiels durch feste Passungssitze aus. Sie trägt dazu bei, ein Verklemmen der Wälzkörper im Betrieb zu vermeiden.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch Schmiermittel wie Öl oder Fließfett ungehindert in das Innere gelangen können. Diese Bauform verursacht kein zusätzliches Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen. Um Verunreinigungen fernzuhalten, muss die umgebende Gehäusekonstruktion mit geeigneten externen Dichtungen versehen sein.
Der thermische Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Die Materialpaarung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, dem Stahlblechkäfig und dem offenen Design ermöglicht diesen breiten Betriebsbereich. Für den kontinuierlichen Betrieb muss das eingesetzte Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Formstabilität und Belastbarkeit aus. Zur Führung und Beabstandung der rollenden Kugeln kommt ein stabiler Stahlblechkäfig zum Einsatz, der für vibrationsarme Laufeigenschaften sorgt.
Das Bauteil ist nach Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Hierbei handelt es sich um den üblichen Standard für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Diese Toleranzklasse deckt die typischen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau zuverlässig ab.
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