SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 6232 M von SKF Wälzlager mit Messingkäfig eignet sich mit 160 mm Bohrung für Industrieanwendungen unter hohen Belastungen.
Das Rillenkugellager 6232 M von SKF Wälzlager ist ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl. Bei einem Außendurchmesser von 290 mm und einer Breite von 48 mm nimmt das Bauteil vorwiegend radiale Kräfte auf. Es eignet sich ergänzend für moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtscheiben lässt sich das Lager direkt in bestehende Schmierstoffkreisläufe einbinden.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig bei hohen mechanischen Beanspruchungen und auftretenden Schwingungen zum Einsatz. Die offene Konstruktion erfordert ein Gehäuse, das gegen Schmutzeintritt schützt. Da keine Dichtlippen an den Lagerringen anliegen, arbeitet die Einheit mit geringem Drehwiderstand. Die Ausführung ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt und für Anwendungen bestimmt, bei denen Schmieröl oder Schmierfett von außen zugeführt wird.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet den massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper führt. Im Vergleich zu Blechkäfigen zeichnet sich Messing durch hohe Formstabilität und gute Notlaufeigenschaften aus. Zudem dämpft das Material mechanische Stöße und Schwingungen ab. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 bietet die Ausführung eine maßhaltige Führung für zylindrische Wellensitze.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 290 mm sowie eine Breite von 48 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusebohrungen ohne Flansch oder Nut.
Der Buchstabe M steht für einen massiven Messingkäfig. Dieser Käfigtyp führt die Kugeln präzise und eignet sich für Einsatzbedingungen mit Vibrationen oder wechselnden Drehzahlen. Das Material bietet zudem günstige Gleiteigenschaften bei Mangelschmierung.
Das Modell verfügt über eine normale Radiallagerluft. Diese Auslegung ist auf Standardpassungen und übliche Betriebstemperaturen abgestimmt. Dies trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle genügend radiales Spiel für den Rundlauf behält.
Die zulässige Betriebstemperatur reicht von -20 bis +150 Grad. Da keine temperaturempfindlichen Kunststoffdichtungen verbaut sind, bestimmt primär der gewählte Schmierstoff die thermische Einsatzgrenze innerhalb dieser Spanne des Wälzlagerstahls.
Offene Bauformen besitzen keine werkseitige Fettfüllung. Die Schmierung erfolgt bei der Montage manuell mit einem passenden Schmierfett oder über eine externe Ölschmierung. Eine externe Gehäusedichtung verhindert das Austreten des Schmiermittels.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Einstufung ABEC 1 gleichkommt. Diese Normaltoleranz erfüllt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau bezüglich Maß- und Rundlaufgenauigkeit.
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