SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,20 € | 3,80 € |
| 50 | 0,40 € | 3,60 € |
| 150 | 0,60 € | 3,40 € |
| 250 | 0,80 € | 3,20 € |
Kompaktes Rillenkugellager 623 von SKF mit 3 mm Bohrung und 10 mm Außendurchmesser für feinmechanische Konstruktionen mit radialer Belastung.
Das Rillenkugellager 623 von SKF ist ein einreihiges Miniatur-Wälzlager für kompakte Bauräume. Mit einer Bohrung von 3 mm, einem Außendurchmesser von 10 mm sowie einer Breite von 4 mm nimmt diese Bauform vorrangig radiale Kräfte auf. Der Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufrillen, was einen ruhigen Lauf bei geringem Drehwiderstand unterstützt.
Dieses Miniatur-Rillenkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo präzise Wellenführungen auf engstem Raum gefordert sind. Typische Einsatzfelder finden sich in feinmechanischen Antrieben und kompakten Drehachsen mit begrenztem Einbauraum. Da das Bauteil geringe axiale Kräfte in beiden Richtungen zusätzlich zur Radiallast aufnehmen kann, eignet es sich für vielseitige Lagerungen. Der zylindrische Außenring ohne Flansch lässt sich bündig in passende Gehäusebohrungen einpassen.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch entstehen keine Reibungsverluste durch Dichtlippen, was einen leichten Anlauf begünstigt. Allerdings verlangt die Konstruktion eine saubere Einbauumgebung oder eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Zudem muss das Schmiermittel separat vorgesehen und auf den Einsatzbereich abgestimmt werden. Die normale Radiallagerluft begünstigt dabei ein ausgeglichenes Betriebsspiel bei Raum- und Betriebstemperatur.
Das Miniaturlager weist einen Innendurchmesser von 3 mm, einen Außendurchmesser von 10 mm und eine Breite von 4 mm auf. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den platzsparenden Einsatz in kompakten Wellenführungen und feinmechanischen Baugruppen.
Ein offenes Lager besitzt keine werkseitig montierten Dicht- oder Deckscheiben. Es läuft mit minimalem Reibungswiderstand, erfordert jedoch eine bauseitige Schmierung mit Öl oder Fett sowie einen Schutz vor eindringenden Schmutzpartikeln in der Einbauumgebung.
Die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 definiert die Standard-Maß- und Laufgenauigkeit für Wälzlager. Sie deckt die Anforderungen herkömmlicher Industrie- und Geräteanwendungen ab, ohne dass Sonderpassungen nötig sind.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im laufenden Betrieb ist neben dem Werkstoff des Lagers auch der jeweils verwendete Schmierstoff.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das standardmäßige radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel kompensiert betriebsbedingte Erwärmungen sowie leichte Passungsübermaße der Welle und des Gehäuses, ohne dass das Lager verspannt.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für verlässliche Festigkeit und Beständigkeit. Der geführte Käfig besteht aus Stahlblech und hält die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander.
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