FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,17 € | 269,19 € |
| 5 | 28,34 € | 255,02 € |
Das Rillenkugellager 6228 -C3 von FAG bietet mit 140x250x42 mm und vergrößerter Lagerluft definierte Laufeigenschaften für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6228 -C3 von FAG ist ein offenes Radialkugellager für schwere Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau. Es nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und führt die Welle in beiden axialen Richtungen. Ringe und Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Die Ausführung ohne Flansch oder Nut am Außenring erlaubt den direkten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen.
Große Wellendurchmesser von 140 mm kommen typischerweise bei schweren Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen zum Tragen. Da dieses Lager der Normaltoleranz P0/PN (entspricht ABEC 1) angehört, passt es in herkömmliche Maschinengestelle mit Standardpassungen. Die offene Bauform begünstigt Anwendungen, bei denen das Lager direkt über ein vorhandenes Ölbad oder ein zentrales Schmiersystem mit Schmierstoff versorgt wird. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalluft. Diese Konstruktion empfiehlt sich, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Durch die Wärme dehnt sich der Innenring stärker aus, was bei Standardluft zu Verspannungen führen könnte. Mit der Lagerluft C3 bleibt das notwendige Betriebsspiel erhalten. Zudem deckt das Lager einen breiten Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab, sofern ein geeigneter Schmierstoff genutzt wird.
Dieses Radialkugellager besitzt einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm und eine Breite von 42 mm. Es handelt sich um ein einreihiges Wälzlager mit zylindrischer Bohrung ohne Befestigungsnut oder Flansch am Außenring.
Das Kurzzeichen C3 steht für eine gegenüber der Normalausführung vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn feste Passungen auf der Welle oder betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innenring und Außenring das Lagerspiel verringern.
Die offene Bauart besitzt weder Deck- noch Dichtscheiben. Dadurch kann Schmieröl oder Schmierfett aus einer bauseitigen Schmierung ungehindert an die Laufbahnen gelangen. Der Schmierstoff lässt sich im Betrieb leicht austauschen, während das Gehäuse die Abdichtung gegen Schmutz übernimmt.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für den tatsächlichen Einsatz sind stets die Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs sowie die thermische Stabilität der umgebenden Dichtungselemente im Aggregat.
Das Wälzlager entspricht der Standardtoleranzklasse P0 (auch als PN bezeichnet), was international der Einstufung ABEC 1 gleichkommt. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Zur Führung der Wälzkörper dient ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech, der sich für übliche Schmierungsarten und Betriebstemperaturen eignet.
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