FAG
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| 20 | 10,84 € | 97,59 € |
Das Rillenkugellager 6220 -C3 von FAG Wälzlager bietet mit 100 mm Bohrung und C3-Lagerluft verlässliche Laufeigenschaften bei thermischen Belastungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6220 -C3 von FAG Wälzlager ist als offenes Lager ohne integrierte Dichtung konzipiert. Es nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, eignet sich die Ausführung für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und kommt ohne Flansch oder Nut aus. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Instandhalter und Konstrukteure nutzen diese Baugröße typischerweise bei Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau mit 100 mm Wellendurchmesser. Da keine Dichtscheiben verbaut sind, läuft das Lager reibungsarm und erzeugt geringe Reibungswärme. Der Einbau erfolgt vor allem in geschlossenen Gehäusen, in denen eine externe Ölschmierung oder Fettschmierung vorhanden ist. Durch den freien Schmierstoffzutritt lässt sich das Wälzlager in bestehende Schmierkreisläufe einbinden, sofern die Konstruktion vor Schmutzeintrag geschützt ist.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieses vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, thermische Ausdehnungen bei betriebsbedingter Erwärmung auszugleichen. Zudem kompensiert es das radiale Einengen des Innenrings, das bei festen Presssitzen auf der Welle entsteht. Auf diese Weise bleibt der reibungsarme Lauf der Wälzkörper auch bei Temperaturunterschieden zwischen den Lagerringen erhalten.
Die Abmessungen betragen 100 mm im Innendurchmesser (Bohrung), 180 mm im Außendurchmesser und 34 mm in der Breite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Ohne schleifende Dichtscheiben ausgeführt, reduziert dieses Lager das Reibungsmoment auf ein Minimum. Die Bauform ermöglicht den ungehinderten Austausch von Schmierstoffen im Gehäuse, erfordert jedoch eine bauseitige Abdichtung gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Ringe aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität.
Diese Kennzeichnung entspricht der standardmäßigen Normaltoleranz für Wälzlager sowie der Klassifizierung ABEC 1. Das Toleranzniveau ist auf typische industrielle Standardanforderungen im Maschinenbau abgestimmt.
Erhöhte Lagerluft empfiehlt sich, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen gewählt werden. Das vergrößerte Radialspiel wirkt einem Verspannen des Lagers bei betriebsbedingter Erwärmung entgegen.
Sowohl die Kugelreihe als auch die Lagerringe bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Zur Führung der Wälzkörper dient ein formstabiler Käfig aus Stahlblech, der die Kugeln präzise führt.
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