SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 4,79 € | 90,99 € |
| 20 | 9,58 € | 86,20 € |
Das SKF Rillenkugellager 6218 nimmt mit den Hauptabmessungen 90x160x30 mm kombinierte radiale und axiale Belastungen in rotierenden Wellenanordnungen auf.
Beim Rillenkugellager 6218 handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager der Explorer-Leistungsklasse von SKF Wälzlager. Die offene Konstruktion nimmt vorrangig Radialkräfte auf und stützt Wellen auch bei beidseitig wirkenden Axialbelastungen ab. Gefertigt aus Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Innenring, Außenring und Wälzkörpern aus demselben Werkstoff, deckt die Komponente thermische Bedingungen von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus.
Dieses Wälzlager findet überall dort Verwendung, wo Wellen mit 90 mm Durchmesser gelagert werden müssen. Konstruktionen nutzen das Lager bei kombinierten Lasten in rotierenden Maschinenachsen. Die Geometrie der tiefen Laufrillen ermöglicht einen gleichmäßigen Lauf bei moderaten bis höheren Drehzahlen. Da das Bauteil Axialkräfte in beiden Richtungen aufnimmt, dient es häufig als Fest- oder Loslager in geschlossenen Gehäusen.
Da das Rillenkugellager 6218 als offenes Lager konzipiert ist, besitzt es keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel, meist Öl oder Schmierfett, wird über das Gehäusesystem zugeführt. Zudem verlangt diese Bauart eine saubere Einbauumgebung und externe Dichtelemente an den Gehäusedeckeln, um Schmutz fernzuhalten. Die normale Radiallagerluft in Verbindung mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und dem Stahlblechkäfig erleichtert die Auslegung passender Welle- und Gehäusesitze.
Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 30 mm entspricht das Wälzlager der Bauform 6218. Durch diese genormten Maße lässt sich die Komponente direkt in passende Gehäusekonstruktionen integrieren oder als Ersatzteil für baugleiche Lagereinheiten einsetzen.
Ohne werkseitig angebrachte Deck- oder Dichtscheiben erlaubt die offene Ausführung den direkten Schmierstoffzutritt über ein Gehäuseölbad oder Schmierfett. Der Einsatz erfordert eine saubere Einbauumgebung und eine externe Abdichtung des Lagergehäuses, damit Fremdpartikel und Feuchtigkeit nicht in die Laufbahnen vordringen.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen vor dem Einbau. Diese Abstimmung eignet sich für standardmäßige Betriebsbedingungen und übliche Passungen, bei denen keine übermäßigen thermischen Maßänderungen zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen sind.
Der zulässige Einsatzbereich des Lagers liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne deckt die thermischen Bedingungen in Standardanwendungen ab. Die im Betrieb tatsächlich erreichbaren Grenzwerte hängen zudem von der Temperaturstabilität des gewählten Schmierstoffs und der externen Dichtung ab.
Im Lager führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt zwischen den Kugeln. Der Käfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie Formstabilität aus und eignet sich für alle gängigen Schmierungsarten.
Die Kennzeichnung P0 entspricht der Normaltoleranz für Wälzlager und ist vergleichbar mit der Einstufung ABEC 1. Sie legt die zulässigen Abweichungen bezüglich Maßhaltigkeit und Rundlauf fest. Diese Genauigkeitsstufe erfüllt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus an standardisierte Lagersitze.
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