6218 Rillenkugellager von SKF
6218 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6218

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
160 mm
Breite
30 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Version
Explorer
Gewicht
2,159 kg
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Rillenkugellager SKF 6218
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Rillenkugellager SKF 6218

Das SKF Rillenkugellager 6218 nimmt mit den Hauptabmessungen 90x160x30 mm kombinierte radiale und axiale Belastungen in rotierenden Wellenanordnungen auf.

Beim Rillenkugellager 6218 handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager der Explorer-Leistungsklasse von SKF Wälzlager. Die offene Konstruktion nimmt vorrangig Radialkräfte auf und stützt Wellen auch bei beidseitig wirkenden Axialbelastungen ab. Gefertigt aus Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Innenring, Außenring und Wälzkörpern aus demselben Werkstoff, deckt die Komponente thermische Bedingungen von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus.

Welche Belastungen und Einbaubedingungen bedient das Rillenkugellager 6218?

Dieses Wälzlager findet überall dort Verwendung, wo Wellen mit 90 mm Durchmesser gelagert werden müssen. Konstruktionen nutzen das Lager bei kombinierten Lasten in rotierenden Maschinenachsen. Die Geometrie der tiefen Laufrillen ermöglicht einen gleichmäßigen Lauf bei moderaten bis höheren Drehzahlen. Da das Bauteil Axialkräfte in beiden Richtungen aufnimmt, dient es häufig als Fest- oder Loslager in geschlossenen Gehäusen.

Worauf kommt es bei der offenen Bauform des 6218 an?

Da das Rillenkugellager 6218 als offenes Lager konzipiert ist, besitzt es keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel, meist Öl oder Schmierfett, wird über das Gehäusesystem zugeführt. Zudem verlangt diese Bauart eine saubere Einbauumgebung und externe Dichtelemente an den Gehäusedeckeln, um Schmutz fernzuhalten. Die normale Radiallagerluft in Verbindung mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und dem Stahlblechkäfig erleichtert die Auslegung passender Welle- und Gehäusesitze.

Welche Abmessungen hat das Rillenkugellager 6218?

Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 30 mm entspricht das Wälzlager der Bauform 6218. Durch diese genormten Maße lässt sich die Komponente direkt in passende Gehäusekonstruktionen integrieren oder als Ersatzteil für baugleiche Lagereinheiten einsetzen.

Was zeichnet die offene Ausführung bei diesem Lager aus?

Ohne werkseitig angebrachte Deck- oder Dichtscheiben erlaubt die offene Ausführung den direkten Schmierstoffzutritt über ein Gehäuseölbad oder Schmierfett. Der Einsatz erfordert eine saubere Einbauumgebung und eine externe Abdichtung des Lagergehäuses, damit Fremdpartikel und Feuchtigkeit nicht in die Laufbahnen vordringen.

Was bedeutet normale Radiallagerluft beim Rillenkugellager 6218?

Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen vor dem Einbau. Diese Abstimmung eignet sich für standardmäßige Betriebsbedingungen und übliche Passungen, bei denen keine übermäßigen thermischen Maßänderungen zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen sind.

Welcher Temperaturbereich ist für das Wälzlager zulässig?

Der zulässige Einsatzbereich des Lagers liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne deckt die thermischen Bedingungen in Standardanwendungen ab. Die im Betrieb tatsächlich erreichbaren Grenzwerte hängen zudem von der Temperaturstabilität des gewählten Schmierstoffs und der externen Dichtung ab.

Welcher Käfigtyp ist im Rillenkugellager 6218 verbaut?

Im Lager führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt zwischen den Kugeln. Der Käfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie Formstabilität aus und eignet sich für alle gängigen Schmierungsarten.

Was besagt die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1?

Die Kennzeichnung P0 entspricht der Normaltoleranz für Wälzlager und ist vergleichbar mit der Einstufung ABEC 1. Sie legt die zulässigen Abweichungen bezüglich Maßhaltigkeit und Rundlauf fest. Diese Genauigkeitsstufe erfüllt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus an standardisierte Lagersitze.

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