6210 Rillenkugellager von SKF
6210 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6210

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
90 mm
Breite
20 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Version
Explorer
Gewicht
0,442 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Rillenkugellager SKF 6210
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Rillenkugellager SKF 6210

Das Rillenkugellager 6210 von SKF bietet mit den Hauptabmessungen 50x90x20 mm eine offene Konstruktion für vielseitige Industrieanwendungen mit vorwiegend radialer Lastaufnahme.

Das Rillenkugellager 6210 ist ein einreihiges Wälzlager, das vorrangig radiale Kräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen aufnimmt. SKF fertigt diese Ausführung als Explorer-Variante aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig. Das offene Lager besitzt keine integrierten Dichtungen, wodurch Schmierstoff ungehindert an Laufbahnen und Kugeln gelangt. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 eignet sich die Baugröße für vielseitige Einsätze im Maschinenbau und in der betrieblichen Instandhaltung.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6210 in Industrie und Werkstatt?

Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 6210 vor allem in rotierenden Baugruppen, Getriebestufen und allgemeinen Antriebswellen. Seine offene Bauform erlaubt die direkte Einbindung in externe Schmierkreisläufe mit Öl oder Fett. Da die Konstruktion radiale Belastungen mit beidseitiger axialer Führung verbindet, eignet sich das Lager für gleichmäßig rotierende Wellen bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Der zylindrische Außenring ohne Nut fügt sich passgenau in geschlossene Gehäusebohrungen ein.

Warum ist die offene Bauform beim Rillenkugellager 6210 entscheidend?

Die offene Konstruktion dieses Lagers verzichtet auf schleifende Dichtlippen oder Deckscheiben, was das Reibungsmoment auf ein Minimum reduziert. Dies begünstigt hohe Drehzahlen und vermindert zusätzliche Wärmeentwicklung an der Lagerstelle. Allerdings verlangt diese Bauart ein sauberes Umfeld sowie eine wirksame externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu vermeiden.

Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich der Anschlussmaße mit 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Die normale Radiallagerluft ist für Standardpassungen ausgelegt und trägt dazu bei, das notwendige Betriebsspiel bei regulären Betriebstemperaturen aufrechtzuerhalten.

Welche Abmessungen hat das Rillenkugellager 6210?

Mit einem Innendurchmesser von 50 mm für den Wellensitz, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 20 mm entspricht die Ausführung den genormten Standardmaßen. Der Außenring ist zylindrisch geformt und besitzt weder Flansch noch Nut. Die Abmessungen passen in entsprechende Industriegehäuse und Wellensitze.

Wie wird das offene Rillenkugellager 6210 geschmiert?

Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine integrierte Schmierfettfüllung. Die Schmierung erfolgt über das jeweilige Aggregat, beispielsweise durch Ölbad-, Ölumlaufschmierung oder eine manuelle Befettung bei der Montage. Ein abgedichtetes Gehäuse schützt die offenen Laufbahnen vor dem Verlust des Schmierstoffs und vor eindringenden Partikeln.

Was bedeutet die normale Radiallagerluft bei diesem Lager?

Dieses interne Radialspiel beschreibt den Bewegungsspielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unbelasteten Zustand. Es ist für Anwendungen mit üblichen Wellen- und Gehäusepassungen vorgesehen. Nach dem Einpressen verbleibt bei mittleren Betriebstemperaturen genügend radialer Spielraum für einen leichten Lauf der Kugeln.

Was zeichnet die Explorer-Ausführung von SKF aus?

Bei der Explorer-Klasse optimiert SKF die Innengeometrie und die Oberflächengüte der Laufbahnen aus Wälzlagerstahl (100Cr6). Der geführte Stahlblechkäfig hält die Kugeln gleichmäßig auf Abstand. Diese werkstofftechnische Abstimmung dient dazu, die Reibung zu reduzieren und die Betriebsdauer unter regulären Bedingungen zu unterstützen.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Rillenkugellager 6210 einsetzen?

Für den Einsatz ist eine Temperaturspanne von -20 bis +120 Grad Celsius vorgesehen. Der Standard-Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig bewahren innerhalb dieser Spanne ihre Formstabilität. Anwender sollten darauf achten, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.

Welche Eigenschaften besitzt die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1?

Diese Kennzeichnung definiert verbindliche Grenzwerte für Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeit nach internationaler Normaltoleranz. Sie bildet die gebräuchliche Standardpräzision für Industrieanwendungen ab. Für typische Getriebestufen und Antriebswellen deckt diese Toleranzklasse übliche Genauigkeitsanforderungen zuverlässig ab.

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