SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,66 € | 12,71 € |
| 25 | 1,34 € | 12,03 € |
| 50 | 2,00 € | 11,37 € |
Das Rillenkugellager 6208 /C3 von SKF bietet mit 40x80x18 mm und erhöhter C3-Lagerluft verlässlichen Lauf bei thermischer Ausdehnung.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6208 /C3 von SKF nimmt primär radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Durch die offene Bauweise ohne Dichtscheiben eignet sich das Bauteil vor allem für Umgebungen, in denen ein Schmierkreislauf mit Öl oder Fett bereits extern gelöst ist. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in Kombination mit einem leichten Stahlblechkäfig unterstützt einen vibrationsarmen Betrieb in Industrieanlagen.
Konstrukteure wählen diese Ausführung vor allem für Lagerstellen, bei denen im laufenden Betrieb höhere Betriebstemperaturen entstehen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ist die Konstruktion für anspruchsvolle thermische Bedingungen ausgelegt. Weil keine integrierten Dichtungen Reibungswärme erzeugen, läuft das Lager auch bei höheren Drehzahlen widerstandsarm. Eine externe Gehäuseabdichtung dient dazu, Schmutzpartikel fernzuhalten.
Das Nachsetzzeichen C3 verweist auf eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im Auslieferungszustand. Wenn sich Welle und Innenring im Betrieb stärker erwärmen als das umgebende Gehäuse, dehnt sich der Werkstoff aus. Die zusätzliche Lagerluft gleicht dieses radiale Spiel aus, ohne dass die Wälzkörper klemmen oder übermäßig verspannen. Zusammen mit der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) erhalten Sie ein maßgenaues Wälzlager für passgenaue Wellensitze.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 18 mm auf. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus, wodurch sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses vergrößerte Radialspiel wirkt einer inneren Verspannung des Lagers entgegen, falls Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Presssitze das Betriebsspiel nach dem Einbau verringern.
Ein offenes Lager besitzt weder Dicht- noch Deckscheiben an den Stirnseiten. Schmierstoffe können ungehindert an die Wälzkörper gelangen, weshalb sich die Bauart für Ölbadschmierung oder zentrale Fettschmierung empfiehlt. Zum Schutz vor Fremdkörpern ist eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad spezifiziert. Sowohl die Laufbahnen als auch die Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig bewahren innerhalb dieser Spanne ihre Maßstabilität und Tragfähigkeit.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand. Diese Käfigvariante zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus, beansprucht wenig Einbauraum im Innenleben des Lagers und ist für gängige mineralische Schmieröle sowie Schmierfette geeignet.
Das Modell ist nach der gängigen Normaltoleranz P0 (entspricht PN bzw. ABEC 1) gefertigt. Diese Klasse definiert genaue Fertigungstoleranzen für Rundheit, Planlauf und Durchmesser, die den Großteil aller industriellen Präzisionsanforderungen an Maschinen und Wellen abdecken.
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