SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,31 € | 5,82 € |
| 50 | 0,61 € | 5,52 € |
| 150 | 0,92 € | 5,21 € |
| 250 | 1,22 € | 4,91 € |
Das Rillenkugellager 6205 -2Z/C3 von SKF bietet mit 25 mm Bohrung, beidseitigen Deckscheiben und C3-Lagerluft zuverlässigen Lauf bei Drehzahlen und Wärmeentwicklung.
Das Rillenkugellager 6205 -2Z/C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Explorer-Ausführung von SKF. Mit den Abmessungen von 25 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite eignet es sich für rotierende Wellen mit vorwiegend radialer Kraftaufnahme. Durch die beidseitige Abdeckung mit berührungsfreien Deckscheiben hält das Bauteil Schmutzpartikel ab, während der Schmierstoff im Wälzkörperraum bleibt. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig.
Die Lagerkonstruktion nimmt vorrangig Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch die Fertigung in der Explorer-Klasse mit Maßgenauigkeit P6 und Laufgenauigkeit P5 läuft das Wälzlager sehr gleichmäßig. Bei Anwendungen mit erhöhten Drehzahlen erzeugt die berührungsfreie 2Z-Deckung minimale Reibungsverluste, während der spezifizierte Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad stabile Laufeigenschaften ermöglicht.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieser Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht thermische Dehnungen aus, die bei höheren Betriebstemperaturen oder festen Presspassungen auf Welle und Gehäuse entstehen. Falls Ihre Anlage nennenswerte Wärme erzeugt oder Sie Innen- und Außenring mit engem Sitz montieren, beugt die C3-Lagerluft einem Klemmen der Wälzkörper vor. Für Standardanwendungen ohne Temperaturdifferenzen genügt oft Normalspiel; unter dynamischer Erwärmung unterstützt C3 den leichten Lauf.
Mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm sowie einer Breite von 15 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Diese Abmessungen erlauben den direkten Einbau in gängige Lagersitze. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, was den bündigen Einbau in Bohrungen erleichtert.
Zwei beidseitig montierte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech decken den Wälzraum berührungsfrei ab. Da sie nicht am Innenring schleifen, bleibt das Reibungsmoment niedrig und die Grenzdrehzahl hoch. Die Scheiben schützen den Innenraum vor groben Partikeln und halten das Schmierfett im Lager.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Bis zu diesem Grenzwert bewahren der 100Cr6-Wälzlagerstahl, der Stahlblechkäfig und das Schmiermittel ihre mechanische Belastbarkeit. Höhere Betriebstemperaturen erfordern Spezialfette oder gesondert wärmebehandelte Werkstoffe, um Härteverluste und Gefügeveränderungen zu verhindern.
Maßgenauigkeit nach Klasse P6 verbindet sich hier mit einer Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Die Fertigungstoleranzen für Rundlauf und Planlauf sind damit enger gefasst als bei Standardlagern. Dies mindert Schwingungen im Betrieb, trägt zu einem geräuscharmen Lauf bei und verbessert die Führungsgenauigkeit der Welle.
Laufringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser Chromstahl bietet eine hohe Verschleißfestigkeit gegen Ermüdung unter wechselnden Punkt- und Linienlasten. Der integrierte Käfig besteht aus tiefgezogenem Stahlblech, was die bewegten Massen verringert und den Schmierstofffluss begünstigt.
Eine vergrößerte Radiallagerluft C3 empfiehlt sich, wenn Temperaturgefälle zwischen warmem Innenring und kühlerem Gehäuse auftreten. Auch enge Einbaupassungen dehnen den Innenring radial aus. Das zusätzliche Lagerspiel absorbiert diese Maßverengung im Betrieb und verhindert, dass die Wälzkörper zwischen den Rillenlaufbahnen verspannen.
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