6200 -2Z/C3 Rillenkugellager von SKF
6200 -2Z/C3 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6200 -2Z/C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
10 mm
Außendurchmesser
30 mm
Breite
9 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit P6, Laufgenauigkeit P5
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Version
Explorer
Gewicht
0,032 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
50 0,15 € 3,23 €
100 0,33 € 3,05 €
250 0,50 € 2,88 €
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Rillenkugellager SKF 6200 -2Z/C3
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Rillenkugellager SKF 6200 -2Z/C3

Das Rillenkugellager 6200 -2Z/C3 von SKF bietet mit den Maßen 10x30x9 mm und erhöhter Lagerluft zuverlässige Laufeigenschaften bei höheren Drehzahlen.

Das Rillenkugellager 6200 -2Z/C3 ist ein einreihiges Radialkugellager von SKF in der Ausführung Explorer. Mit einem Innendurchmesser von 10 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm sowie einer Breite von 9 mm gehört dieses Wälzlager zu den kompakten Standardlagern für industrielle Anwendungen. Das Bauteil besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig. Die Ausführung zeichnet sich durch eine erhöhte Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 sowie eine Laufgenauigkeit nach P5 aus.

Welche Betriebsbedingungen erfordern das Rillenkugellager 6200 -2Z/C3?

Dieses Wälzlager kommt vorwiegend in rotierenden Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen vor allem radiale Lasten wirken. Die Konstruktion nimmt zusätzlich moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Da der Hersteller das Lager mit der vergrößerten Radialluft C3 fertigt, eignet es sich für Betriebszustände mit thermischer Ausdehnung der Welle oder des Gehäuses. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius, wodurch der Einsatz in wechselnden Umgebungen gut beherrschbar bleibt.

Welche Vorteile bieten die 2Z-Deckscheiben und die C3-Lagerluft?

Die beidseitigen metallischen Deckscheiben (2Z) schützen das Innere vor groben Schmutzpartikeln, ohne zusätzliche Reibung an den Rillen zu erzeugen. Dadurch bleibt das Lager für hohe Drehzahlen ausgelegt. Die Radiallagerluft C3 wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper bei Erwärmung oder durch feste Passungssitze entgegen. In Kombination mit der gehobenen P6-Maßhaltigkeit und P5-Laufgenauigkeit unterstützt diese Ausführung einen gleichmäßigen Rundlauf. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung, ob die Umgebungsverhältnisse diese vergrößerte Lagerluft erfordern.

Was zeichnet das Rillenkugellager 6200 -2Z/C3 aus?

Es handelt sich um ein einreihiges Wälzlager von SKF mit 10 mm Innen-, 30 mm Außendurchmesser und 9 mm Breite. Neben dem stabilen Stahlblechkäfig verfügt das Lager über berührungslose Metalldeckscheiben und die vergrößerte Radialluft C3. Die Fertigung in der Explorer-Klasse bietet zudem eine Maßgenauigkeit nach P6 und Laufgenauigkeit nach P5.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 6200 -2Z/C3?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm und eine Gesamtbreite von 9 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in passenden Gehäusen und auf entsprechenden Wellensitzen.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen 2Z bei diesem Lager?

Das Kürzel 2Z kennzeichnet zwei beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Scheiben bilden einen berührungslosen Dichtspalt zum Innenring. Sie halten Fremdkörper wie Staub oder Späne vom Laufbahnsystem fern, ohne ein zusätzliches Reibungsmoment zu erzeugen. Das Lager eignet sich dadurch für Anwendungen mit hohen Drehgeschwindigkeiten.

Warum ist die Lagerluft C3 bei diesem Wälzlager sinnvoll?

Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im Vergleich zur Standardausführung. Diese zusätzliche Luft dient dazu, Maßänderungen durch Presssitze oder betriebsbedingte Erwärmung auszugleichen. Das Lager läuft dadurch auch bei Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse frei, was die Lebensdauer im Betrieb unterstützt.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager betreiben?

Der zulässige Betriebsbereich für diese Lagerausführung liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig und die Metalldeckscheiben sind für diesen Temperaturbereich ausgelegt. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Umgebungstemperatur diese Grenzwerte nicht überschreitet.

Welche Besonderheit haben die Toleranzklassen P6 und P5?

Diese Angabe weist auf engere Fertigungstoleranzen hin als bei normalen Standardlagern. Das Lager erfüllt die Maßgenauigkeit nach P6 und die Laufgenauigkeit nach P5. Dies führt zu einer höheren Rundlaufpräzision und reduziert Schwingungen im Betrieb, was vor allem in präzise geführten Wellensystemen vorteilhaft ist.

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