SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,16 € | 2,95 € |
| 100 | 0,31 € | 2,80 € |
| 250 | 0,47 € | 2,64 € |
| 500 | 0,63 € | 2,48 € |
Das Rillenkugellager 6200 von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Maßen 10x30x9 mm für vielseitige Radialbelastungen.
Das Rillenkugellager 6200 gehört zu den am häufigsten genutzten Bauformen unter den Radiallagern. Dieses einreihige Wälzlager von SKF besteht aus Innen- und Außenring aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie Kugeln aus demselben Werkstoff. In der Ausführung SKF Explorer weist das Bauteil eine Maßgenauigkeit nach P6 und eine Laufgenauigkeit nach P5 auf. Mit seinen Abmessungen von 10 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und 9 mm Breite eignet es sich für vielseitige Montagefälle in Industrie und Handwerk.
Das offene Rillenkugellager 6200 kommt vor allem in sauberen Umgebungen zum Einsatz, bei denen eine externe Schmierung oder ein geschlossenes Gehäuse vorliegt. Es eignet sich für Lagerungsfälle mit vorwiegend radialer Belastung und moderaten Axialkräften. Da das Bauteil beidseitig offen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermedium ungehindert an Laufbahnen und Kugeln. Das Wälzlager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Die Kombination aus P6 und P5 beschreibt eine gegenüber der Normaltoleranz verfeinerte Fertigungsgüte. Klasse P6 verengt die Toleranzen der Anschlussmaße an Innen- und Außenring, was einen passgenauen Sitz auf Welle und Gehäuse begünstigt. Die Stufe P5 reduziert Rundlaufabweichungen der rotierenden Ringe. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft unterstützt dieses Lager einen ruhigen, gleichmäßigen Lauf. Bei der Konstruktion sollten Sie externe Dichtelemente vorsehen, da das Lager selbst keine Dichtscheiben besitzt.
Dieses einreihige Lager weist eine Innenbohrung von 10 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm und eine Breite von 9 mm auf. Die Außenkontur ist zylindrisch ohne Flansch oder Ringnut gefertigt. Durch diese kompakten Abmessungen lässt sich das Lager leicht bestimmen und in genormte Lagersitze einpassen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Schleifdichtungen an den Stirnseiten. Schmierstoffe wie Öl oder Fett können frei zirkulieren und Wälzkörper sowie Laufbahnen unmittelbar erreichen. Dieser Aufbau erfordert eine saubere Einbauumgebung oder Dichtungen im Gehäuse, damit keine Schmutzpartikel und kein Spritzwasser in das Innere eindringen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl sowie der geführte Stahlblechkäfig behalten in diesem Temperaturfenster ihre Maßhaltigkeit. Für den Betrieb stimmen Sie das Schmiermittel auf die auftretenden Temperaturen der Lagerung ab.
Diese Spezifikation beschreibt engere Fertigungstoleranzen im Vergleich zu Standardlagern. Maßgenauigkeit P6 minimiert Maßabweichungen an Bohrung und Mantelfläche. Laufgenauigkeit P5 sorgt für geringeren Radialschlag und exakten Rundlauf. Diese Eigenschaften sind vorteilhaft für Antriebe, bei denen es auf hohe Führungsgenauigkeit ankommt.
Offene Rillenkugellager besitzen konstruktionsbedingt keine werkseitige Schmierstofffüllung. Schmierfett oder Schmieröl wird direkt bei der Montage oder über ein zentrales Schmiersystem zugeführt. Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und lässt dem Schmiermedium ausreichend Raum zur Zirkulation.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das standardmäßige innere Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen vor dem Einbau. Dieser Spielraum gleicht den Passungsdruck beim Aufpressen des Lagers auf die Welle sowie normale Wärmeausdehnungen im Betrieb aus, ohne dass es zu unerwünschten Verspannungen kommt.
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