SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 4,79 € | 90,92 € |
| 20 | 9,57 € | 86,14 € |
Das Rillenkugellager 61820 von SKF ist ein offenes Dünnringlager mit den Maßen 100x125x13 mm für bauraumoptimierte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 61820 ist ein einreihiges Wälzlager von SKF, das speziell für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum ausgelegt ist. Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer schmalen Breite von 13 mm bietet diese Ausführung eine sehr schlanke Bauform. Das offene Lager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und eignet sich zur Aufnahme von vorwiegend radialen sowie leichten axialen Belastungen in beiden Richtungen.
Das Rillenkugellager 61820 kommt vor allem dort zum Einsatz, wo bei großen Wellendurchmessern nur wenig radialer Einbauraum zur Verfügung steht. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Lagerungsanordnungen mit geringer Querschnittshöhe. Durch den integrierten Stahlblechkäfig und den definierten Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ist die Konstruktion für gleichmäßige Drehzahlen in geschützten Einbauumgebungen mit externer Gehäuseabdichtung oder zentraler Schmierstoffversorgung ausgelegt.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben, wodurch Schmierstoffe wie Öl oder Fett ungehindert an die Wälzkörper gelangen können. Konstrukteure sollten deshalb für eine externe Abdichtung des Lagergehäuses sorgen, um Schmutzeintrag zu vermeiden. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft. Diese Kombination bietet bei üblichen Betriebstemperaturen und standardmäßigen Passungen ein ausgewogenes Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen für einen ruhigen Lauf.
Mit einer Innenbohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Gesamtbreite von 13 mm zählt die Bauform zu den Dünnringlagern. Dieser geringe Querschnitt ermöglicht bei großen Wellenabmessungen einen platzsparenden Einbau in kompakte Gehäusekonstruktionen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne bestimmen der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der geführte Stahlblechkäfig. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Anwender darauf achten, dass das eingesetzte Fett oder Öl diesen Temperaturbereich abdeckt.
Dieses Lagerspiel ohne zusätzliche C-Kennzeichnung beschreibt das radiale Spiel zwischen Außenring, Innenring und Kugeln im unmontierten Zustand. Es trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle frei dreht und bei Erwärmung im regulären Betriebszustand kein Klemmen entsteht.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Dichtungen oder Deckscheiben, was die interne Reibung minimiert und den Zugang für externe Schmiermedien erleichtert. Sie eignen sich für geschlossene Baugruppen, bei denen externe Gehäusedichtungen den Schutz vor Partikeln übernehmen und eine Ölbad- oder Zirkulationsschmierung genutzt wird.
Als Führungselement hält der Stahlblechkäfig die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Durch das geringe Eigengewicht des Blechs bleibt die zusätzliche Reibung gering, während der Käfig den mechanischen Kräften im zulässigen Temperaturbereich standhält.
Die Einstufung P0 beziehungsweise PN entspricht der internationalen Toleranzklasse ABEC 1. Dies ist der industrielle Standard für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit, der für die Mehrheit regulärer industrieller Antriebs- und Maschinenbauanwendungen ausgelegt ist.
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