6017 -2Z Rillenkugellager von SKF
6017 -2Z Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6017 -2Z

Technische Daten
 
Innendurchmesser
85 mm
Außendurchmesser
130 mm
Breite
22 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit P6, Laufgenauigkeit PN
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Version
Explorer
Gewicht
0,934 kg
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Rillenkugellager SKF 6017 -2Z
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Rillenkugellager SKF 6017 -2Z

Das Rillenkugellager 6017 -2Z von SKF bietet mit 85x130x22 mm Abmessungen und beidseitigen Deckscheiben zuverlässigen Schutz vor grobem Schmutz.

Das einreihige Rillenkugellager 6017 -2Z nimmt sowohl radiale Kräfte als auch axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich diese Ausführung für unterschiedlichste industrielle Drehbewegungen. Zwei berührungsfreie Blechdeckscheiben halten Schmutzpartikel fern, ohne dabei zusätzliche Reibung zu erzeugen. Bei einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 22 mm kommt das Lager bevorzugt in rotierenden Industrieantrieben zum Einsatz.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6017 -2Z in Industrieanwendungen?

Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 6017 -2Z vor allem in rotierenden Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Durch den stabilen Stahlblechkäfig und die Explorer-Leistungsklasse bewältigt die Baueinheit kontinuierliche Drehzahlen bei mittleren bis hohen Belastungen. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Bauform ohne Ringnut oder Flansch am Außenring ermöglicht einen unkomplizierten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen.

Welche Vorteile bieten die 2Z-Deckscheiben und die P6-Toleranz?

Die Kennzeichnung -2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech, die einen berührungsfreien Schutzspalt zum Innenring bilden. Diese Konstruktion schützt den Innenraum vor Verunreinigungen und minimiert gleichzeitig den Reibungswiderstand im Betrieb. Ergänzend sorgt die erhöhte Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 für engere Passungstoleranzen an Wellen- und Gehäusesitzen. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft unterstützt die Ausführung einen gleichmäßigen Rundlauf bei vorschriftsmäßiger Montage.

Welche Abmessungen besitzt das Rillenkugellager 6017 -2Z?

Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 22 mm. Diese Maße entsprechen der metrischen Normreihe für Standard-Wälzlager. Vor dem Einbau sollten Sie den Durchmesser der Welle sowie die Bohrung des Gehäuses prüfen, um einen fachgerechten Lagersitz zu unterstützen.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen -2Z bei diesem Lager?

Das Kürzel -2Z kennzeichnet beidseitig montierte Deckscheiben aus profiliertem Blech. Diese Scheiben bilden mit dem Innenring einen engen Spalt, der grobe Partikel abwehrt. Da die Deckscheiben im Gegensatz zu schleifenden Gummidichtungen berührungslos arbeiten, verursachen sie kein zusätzliches Reibungsmoment und eignen sich für höhere Drehzahlen.

Was zeichnet die normale Radiallagerluft bei Wälzlagern aus?

Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen von Innen- und Außenring im lastfreien Zustand. Diese Ausführung reicht für herkömmliche Einsatzbedingungen aus, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten und übliche Passungen verwendet werden.

Welcher Temperaturbereich ist für das Lager zulässig?

Für das Lager ist ein kontinuierlicher Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius angegeben. Diese Spanne orientiert sich an der Werkstoffbeständigkeit des Wälzlagerstahls 100Cr6 und der Deckscheibenkonstruktion. Ein Betrieb außerhalb dieser Grenzen kann das Betriebsverhalten sowie das radiale Spiel verändern.

Welche Bedeutung hat die Toleranzklasse P6 für den Einbau?

Die Toleranzklasse P6 steht für eine gegenüber der Normalklasse PN verfeinerte Maßgenauigkeit an Außen- und Bohrungsdurchmesser. Für den Anwender bedeutet dies engere Fertigungstoleranzen, was zu einem exakteren Sitz auf der Welle sowie im Gehäuse führt. Die Laufgenauigkeit dieses Modells entspricht der Standardklasse PN.

Warum besteht der Käfig aus Stahlblech?

Der eingebaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf konstantem Abstand und verhindert deren Berührung während der Drehung. Stahlblech zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher Festigkeit aus. Der Käfig hält üblichen Vibrationen stand und deckt den vollen Temperaturbereich bis 120 Grad Celsius ab.

SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership

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