FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,51 € | 28,63 € |
| 35 | 3,01 € | 27,13 € |
Das Rillenkugellager 6015 von FAG Wälzlager bietet mit 75 mm Bohrung und offener Bauform vielseitige Einsatzmöglichkeiten im industriellen Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6015 ist ein einreihiges Radialkugellager für vielseitige Konstruktionen. FAG Wälzlager fertigt dieses Lager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl mit den Abmessungen 75 mm Bohrung, 115 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt es eine direkte Schmierung über den umgebenden Schmierkreislauf. Es nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf, führt Wellen aber auch bei beidseitigen axialen Belastungen.
Konstrukteure nutzen das Rillenkugellager 6015 bevorzugt in geschlossenen Gehäusen und Aggregaten, bei denen eine bauseitige Gehäusedichtung vorliegt. Durch den offenen Aufbau zirkuliert das Schmiermittel ungehindert zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern. Der Stahlblechkäfig führt die Kugeln bei gleichmäßigen Drehzahlen. Das Lager eignet sich für Einsatztemperaturen von -20 bis +150 Grad und wird in klassischen Wellenlagerungen mit standardisierten Einbauräumen eingesetzt.
Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft und Normaltoleranz P0/PN eignet sich für Standardpassungen ohne außergewöhnliche thermische Dehnungen. Da dieses Lager offen ausgeführt ist, entsteht kein Reibungswiderstand durch schleifende Dichtungen. Dies begünstigt ein leichtes Drehverhalten und minimiert die Wärmeentwicklung im Betrieb. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob die externe Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett geregelt ist und die Einbauumgebung sauber bleibt.
Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 115 mm sowie einer Breite von 20 mm entspricht dieses Wälzlager genormten Abmessungen. Der zylindrische Außenring verfügt über keinen Flansch und keine Ringnut, wodurch sich das Lager bündig in standardisierte Aufnahmegehäuse einpassen lässt.
Normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig vorgesehene radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Betriebsspiel gleicht betriebsbedingte thermische Ausdehnungen bei normalen Betriebstemperaturen aus. Es kommt überall dort zum Einsatz, wo keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch die Laufbahnen und Kugeln frei zugänglich sind. Schmieröle oder Schmierfette aus dem umgebenden System können ungehindert eindringen und Wärme abführen. Diese Bauart erfordert jedoch ein sauberes Gehäuseumfeld oder externe Dichtungen, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern.
Ringkörper und Wälzkörper sind aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieses Material zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Der geführte Käfig besteht aus gestanztem Stahlblech, was ein geringes Eigengewicht mit ausreichender Stabilität für wechselnde Drehbewegungen verbindet.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Da keine temperaturkritischen Kunststoffdichtungen verbaut sind, bestimmt vor allem der verwendete Schmierstoff die thermische Einsatzgrenze im Dauerbetrieb. Empfohlen werden Schmierfette oder Öle, die für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben sind.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen. Sie deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus standardmäßig ab. Präzisionsausführungen mit engeren Toleranzgrenzen sind nur bei besonders anspruchsvollen Spindeln oder Messanwendungen nötig.
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