FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 3,50 € | 31,59 € |
Das Rillenkugellager 6311 -C-2Z-C3 (-2Z-C3) von FAG bietet mit 55x120x29 mm, C3-Lagerluft und beidseitiger 2Z-Blechabdeckung Schutz vor grobem Schmutzeintrag.
Das Rillenkugellager 6311 -C-2Z-C3 (-2Z-C3) ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 55 mm Innendurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 29 mm Breite. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und weist weder Flansch noch Ringnut auf. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und gefertigt nach Toleranzklasse P6 (ABEC 3), nimmt diese Konstruktion hohe radiale sowie axiale Führungskräfte auf. FAG legt die Ausführung für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius aus.
Diese Ausführung eignet sich für mechanische Lagerstellen, bei denen mittlere bis schwere Radiallasten aufgenommen werden müssen und ein baulicher Schutz gegen Fremdkörper gefordert ist. Die beidseitige 2Z-Blechabdeckung schirmt das Innere vor Partikeln ab und trägt dazu bei, den Schmierstoff im Lager zu halten. Weil die metallischen Deckscheiben berührungsfrei vor den Wälzkörpern liegen, entsteht keine zusätzliche Reibungswärme, was den Einsatz bei höheren Drehzahlen begünstigt.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses gezielte Radialspiel gleicht thermische Längenänderungen im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad sowie Einengungen durch Übermaßpassungen auf Welle oder im Gehäuse aus, ohne dass es zu Verspannungen kommt. Zusammen mit der erhöhten Genauigkeit nach Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 unterstützt das Lager eine präzise Wellenführung und einen gleichmäßigen Lauf.
Die Hauptabmessungen betragen 55 mm Bohrungsdurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 29 mm Baubreite. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut. Durch diese genormten Maße lässt sich das Bauteil passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen und auf entsprechenden Wellensitzen montieren.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Das zusätzliche Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen verhindert, dass sich das Lager bei Erwärmung im laufenden Betrieb oder durch feste Passungen verklemmt. So bleibt die Leichtgängigkeit auch bei thermischen Differenzen gewahrt.
Die beidseitige 2Z-Ausführung schützt mit zwei nichtschleifenden Deckscheiben aus Stahlblech vor dem Eindringen grober Partikel. Gleichzeitig mindern die Scheiben den Austritt von Schmierstoff. Da kein schleifender Kontakt zum Innenring besteht, entsteht keine zusätzliche Reibungswärme, was den Einsatz bei höheren Drehzahlen unterstützt.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6, der Stahlblechkäfig und die metallischen Deckscheiben sind auf diese Betriebsbedingungen abgestimmt. Vor der Inbetriebnahme sollte geprüft werden, ob die Einsatzbedingungen der jeweiligen Konstruktion innerhalb dieses thermischen Fensters liegen.
Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 kennzeichnet eine engere Maß- und Lauftoleranz im Vergleich zu Normalausführungen. Die präziseren Toleranzen an Bohrung, Außendurchmesser und Laufbahnen tragen zu einer exakten Führung der Welle bei. Dies wirkt sich positiv auf die Laufruhe aus und vermindert Schwingungen im Betrieb.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für hohe Tragfähigkeit und Formstabilität sorgt. Die Kugeln werden von einem robusten Stahlblechkäfig geführt, während die seitlichen Deckscheiben ebenfalls aus profiliertem Blech gefertigt sind.
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