ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das einreihige Rillenkugellager 6006 -C3 von ZEN (30x55x13 mm) bietet vergrößerte C3-Lagerluft und eignet sich für Radiallasten bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad.
Das Rillenkugellager 6006 -C3 ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer 30-mm-Bohrung, 55 mm Außendurchmesser und 13 mm Baubreite. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig führt die Konstruktion eine Kugelreihe in der Laufrille. Das Fabrikat ZEN fertigt dieses Lager in der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Da weder Deck- noch Schleifdichtungen Reibung erzeugen, läuft das Bauteil besonders leichtgängig und lässt sich über die vorhandene Umgebungsschmierung mit Öl oder Fett versorgen.
Dieses Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte sowie mäßige Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Da keine Dichtscheiben den Schmierstofffluss behindern, eignet sich die offene Bauform für Konstruktionen mit externer Umlaufschmierung oder Ölbad. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad erlaubt zudem den Einsatz bei erhöhter thermischer Beanspruchung.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Dieses vergrößerte interne Spiel kompensiert Wärmedehnungen zwischen Welle und Gehäuse sowie die Passungseinengung fester Lagersitze im laufenden Betrieb. Wenn Innen- und Außenring unterschiedliche Betriebstemperaturen erreichen, soll das C3-Radialspiel einem vorzeitigen Verspannen der Wälzkörper entgegenwirken. Beim Einbau ist darauf zu achten, dass die Lagerstelle durch externe Dichtelemente vor Verunreinigungen geschützt wird.
Dieses Lager besitzt die Hauptabmessungen 30 mm Bohrung, 55 mm Außendurchmesser sowie 13 mm Breite. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl mit Stahlblechkäfig in Toleranzklasse P0/ABEC 1, kombiniert es radiale Tragfähigkeit mit leicht erhöhtem C3-Radialspiel. Die offene Konstruktion ermöglicht eine direkte Schmierstoffzufuhr aus dem umgebenden Maschinensystem.
C3 steht für ein größeres Radialspiel vor dem Einbau. Erwärmt sich die Welle während des Betriebs stärker als das Gehäuse oder verengen feste Übermaßpassungen den Innenring, gleicht dieser Freiraum die Materialausdehnung aus. Dies trägt dazu bei, ein Klemmen der Kugeln zu vermeiden und die Beweglichkeit im Dauerbetrieb zu unterstützen.
Offene Wälzlager enthalten ab Werk keine permanente Fettfüllung. Sie müssen bei der Montage mit einem Schmierstoff versehen oder über ein Schmiersystem kontinuierlich versorgt werden. Zudem verlangt die offene Bauform eine externe Gehäuseabdichtung, um den Eintrag von Schmutz sowie Schmierstoffverluste zu minimieren.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Der Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Maße und Festigkeit. Für den Betrieb nahe den Grenztemperaturen sollte der gewählte Schmierstoff denselben Arbeitsbereich abdecken.
P0 bezeichnet die genormte Standard-Toleranzklasse für Wälzlager, die der Kennzeichnung ABEC 1 entspricht. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Diese Genauigkeitsklasse deckt Anforderungen üblicher Industrieanwendungen ab.
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