NACHI
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Das Rillenkugellager 6815 -2NSL bietet mit den Maßen 75x95x10 mm eine platzsparende Lagerung mit beidseitiger Schleifdichtung für schlanke Wellenkonstruktionen.
Das Rillenkugellager 6815 -2NSL von NACHI gehört zur besonders schmalen Baureihe 68 und eignet sich für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Bei einem Innendurchmesser von 75 mm und einem Außendurchmesser von 95 mm misst die Breite lediglich 10 mm. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt das einreihige Lager radiale Kräfte sowie leichte axiale Führungskräfte auf. Konstrukteure nutzen diese Bauform gerne dort, wo große Wellendurchmesser auf engem Raum geführt werden sollen.
Dieser Lagertyp kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Hohlwellen oder größere Wellendurchmesser bei minimalem Außenbauraum geführt werden. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Handhabungsgeräten sowie in Getrieben mit schlankem Gehäusezuschnitt. Dank der beidseitig schleifenden Dichtung verbleibt das Schmierfett im Inneren, während Schmutzpartikel und Feuchtigkeit abgehalten werden. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei kontinuierlicher Drehbewegung vibrationsarm und gleichmäßig.
Die Kennzeichnung -2NSL steht beim Hersteller NACHI für beidseitig angebrachte, schleifende Gummidichtlippen. Diese berührende Abdichtung schützt die Laufbahnen vor Schmutzeintrag und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Lager den üblichen Industriestandards. Bei der Montage empfiehlt sich ein gleichmäßiges Aufschieben der Ringe, um mechanische Verspannungen im Lagerstahl zu vermeiden.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 75 mm, einen Außendurchmesser von 95 mm und eine schmale Breite von 10 mm. Diese Querschnittsgeometrie der Baureihe 68 ermöglicht die Lagerung vergleichsweise großer Wellen bei sehr geringem Außendurchmesser, was vor allem in kompakten Gehäusen und Leichtbaukonstruktionen vorteilhaft ist.
Die Nachsetzzeichen -2NSL kennzeichnen beidseitig montierte, berührende Schleifdichtungen. Sie liegen am Innenring an und vermindern das Eindringen von feinen Schmutzpartikeln oder Spritzwasser in den Innenraum des Lagers. Gleichzeitig halten sie das Schmierfett im Bereich der Wälzkörper, was den Wartungsaufwand reduziert.
Das Lager ist für einen Betriebsbereich zwischen -20 und +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die schleifenden Dichtlippen ihre mechanische Elastizität und Formstabilität. Für Einsätze außerhalb dieser Grenzwerte wären gesonderte Dichtungs- und Schmierstoffkonzepte erforderlich.
Die Toleranzklasse P0, vergleichbar mit der Einstufung ABEC 1 oder PN, definiert die Standard-Genauigkeit für Maß-, Form- und Lauftoleranzen von Wälzlagern. Sie deckt die Anforderungen der meisten Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau ab, ohne dass überhöhte Passungsanforderungen an Welle und Gehäusebohrung gestellt werden.
Im Inneren des Lagers kommt ein formstabiler Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser hält die Kugeln aus Wälzlagerstahl in gleichmäßigem Abstand zueinander und führt sie präzise durch die Laufrille. Stahlblechkäfige sind unempfindlich gegenüber gängigen mineralischen Schmierstoffen und tragen zur kompakten Bauweise des Dünnringlagers bei.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass das Lager nach der Montage auf der Welle mit regulären Passungen weder klemmt noch übermäßiges Spiel aufweist.
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