NACHI
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Das Rillenkugellager 6213 C4 von NACHI ist ein offenes einreihiges Wälzlager mit 65 mm Bohrung und vergrößerter C4-Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6213 C4 von NACHI nimmt als einreihiges Radialkugellager vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Mit den Maßen 65 mm Bohrungsdurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite entspricht die Komponente gängigen Konstruktionsnormen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, was eine hohe Formstabilität bewirkt. Die Ausführung ohne Außenringflansch folgt der normalen Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Ein solider Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Betrieb verlässlich auf Abstand.
Dieses Wälzlager ist für rotierende Baugruppen ausgelegt, bei denen während des Betriebs Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Mit dem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius deckt das Bauteil wärmeintensive Umgebungen ab. Da es sich um eine offene Ausführung ohne eigene Dichtelemente handelt, erfolgt der Einbau in geschlossenen Baugruppen. Die Schmierung übernimmt dabei das umgebende System über Ölnebel, Ölbad oder regelmäßig eingebrachtes Schmierfett.
Die Kennzeichnung C4 signalisiert eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem Standardspiel und der Stufe C3 liegt. Dieses Radialspiel dient dem Ausgleich thermischer Ausdehnungen der Welle, die das Lager andernfalls einengen und die Wälzkörper verklemmen würden. Prüfen Sie vorab, ob feste Passungen oder Wärmeeintrag diese vergrößerte Lagerluft verlangen. Für Einsätze ohne erhöhte Betriebstemperaturen oder enge Presssitze ist stattdessen ein Lager mit normaler Lagerluft ratsam.
Mit einer Bohrung von 65 mm, 120 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite besitzt das Bauteil genormte Hauptabmessungen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Der Außenring ist zylindrisch geformt und schließt bündig in zylindrischen Gehäusesitzen ab, da weder Flansch noch Sicherungsnut vorhanden sind.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Sie bietet den Wälzkörpern mehr radiales Spiel im unbelasteten Zustand als Standardlager oder die C3-Ausführung. Das beugt einem Klemmen des Lagers vor, wenn feste Wellenpassungen oder starke Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring das Betriebsspiel während des Betriebs verringern.
Ohne integrierte Dichtungen läuft das Lager frei von zusätzlicher Dichtungsreibung. Schmierstoffe aus dem Gehäusesystem erreichen Laufbahnen und Kugeln ungehindert. Gleichzeitig muss die Abdichtung gegen Schmutz, Staub und Feuchtigkeit durch externe Gehäusedichtungen erfolgen, um eine Kontamination des Innenraums und Schmierstoffverlust zu verhindern.
Ausgelegt ist das Bauteil für Umgebungstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig bleiben in diesem Temperaturfenster formstabil. Für einen störungsfreien Lauf muss der eingesetzte Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur der Maschine abgestimmt sein.
Gefertigt wird das Lager nach der Toleranzklasse P0, die auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bekannt ist. Diese Genauigkeitsstufe erfüllt die regulären Vorgaben im allgemeinen Maschinenbau und unterstützt bei fachgerecht ausgeführten Wellen- und Gehäusesitzen eine gleichmäßige Lastverteilung.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und ist für den gesamten Temperaturbereich bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Die Ausführung aus Blech zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und ermöglicht ungehinderten Schmierstoffzutritt zu den Kontaktflächen zwischen Kugeln und Laufbahnen.
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