SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,61 € | 49,40 € |
| 35 | 5,20 € | 46,81 € |
Das Rillenkugellager W6302 aus nichtrostendem Stahl von SKF bietet mit den Maßen 15x42x13 mm eine korrosionsbeständige Lösung für Radiallasten.
Mit dem Rillenkugellager W6302 erhalten Sie ein einreihiges Radialkugellager, dessen Ringe und Wälzkörper vollständig aus nichtrostendem Stahl bestehen. Die Ausführung stammt von SKF und nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich dieses Wälzlager für Anwendungen, in denen die Schmierung extern erfolgt oder das Lager in ein geschlossenes Ölbad integriert ist.
Konstrukteure nutzen das Lager bevorzugt in Umgebungen, in denen Feuchtigkeit, Wasser oder schwach aggressive Medien auftreten. Die Fertigung aus nichtrostendem Stahl trägt zum Schutz der Wälzkörper und Laufbahnen vor vorzeitiger Korrosion bei. Typische Einsatzfelder finden sich in feuchtigkeitsbelasteten Konstruktionen sowie in der allgemeinen Antriebstechnik. Aufgrund der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) lässt sich das Bauteil unkompliziert in standardisierte Lagersitze einpassen.
Da dieses Lager keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben besitzt, gelangt der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen und den Stahlblechkäfig. Schmierfett oder Schmieröl lassen sich passend zu den Einsatzbedingungen wählen. Gleichzeitig erfordert die offene Konstruktion ein sauberes Gehäuseumfeld, damit Schmutzpartikel nicht ungehindert eindringen. Die normale Radiallagerluft ist auf den regulären Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Mit 15 mm Bohrungsdurchmesser, 42 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite weist das Bauteil standardisierte Maße auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt, sodass sich das Lager bündig in entsprechende Gehäusebohrungen montieren lässt.
Sowohl Ringe als auch Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl, um Korrosionsschäden bei Kontakt mit Feuchtigkeit oder Wasser zu verringern. Dies mindert das Auftreten von Passungsrost oder Oberflächenkorrosion und unterstützt eine verlässliche Funktion in feuchten Umgebungen.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellungsbedingte Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unbelasteten Zustand. Diese Bemessung ist auf gängige Passungsverhältnisse ausgelegt, um ein Verspannen des Lagers bei betriebsbedingter Erwärmung zu vermeiden.
Mangels integrierter Dichtungen besitzt die Ausführung W6302 keine herstellerseitige Fettfüllung. Die Schmierung erfolgt über das jeweilige Gehäusesystem, etwa durch ein Ölbad oder durch gezieltes Einbringen von Schmierfett bei der Montage.
Der spezifizierte Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. In dieser Spanne behalten die Komponenten aus nichtrostendem Stahl und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Auch das eingesetzte Schmiermittel muss für diese Temperaturen geeignet sein.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert das Berühren der Kugeln untereinander. Die Konstruktion ist unempfindlich gegenüber Schmierstoffen und deckt den maximalen Temperaturbereich von bis zu +120 Grad ab.
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