ZEN
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Das einreihige Rillenkugellager 6324 von ZEN ist mit den Maßen 120x260x55 mm als offenes Wälzlager für kombinierte Belastungen im Maschinenbau ausgelegt.
Das Rillenkugellager 6324 von ZEN ist als offenes, einreihiges Radialkugellager konstruiert. Es nimmt vornehmlich radiale Kräfte auf und führt Wellen auch bei beidseitig wirkenden Axialkräften. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Wälzlager durch eine hohe Formstabilität der Laufbahnen aus. Bei einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm und einer Breite von 55 mm eignet sich die Ausführung für schwere Wellenlagerungen im industriellen Einsatz.
Anwender setzen das Lager vor allem bei Wellenlagerungen mit hohen Radiallasten und moderaten Axialkräften ein. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben zirkuliert Schmieröl oder Schmierfett ungehindert im Lagerinneren. Dies verringert den Reibungswiderstand und erlaubt den Einsatz in Schmiersystemen mit externer Ölversorgung oder zentraler Nachschmierung. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und hält mechanischen Belastungen sowie den Betriebstemperaturen bis +150 Grad stand. Da keine schleifenden Dichtlippen vorhanden sind, arbeitet das Rillenkugellager mit geringer Reibungswärme. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Lagerstelle bauseits durch Gehäusedichtungen vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden sollte. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft ermöglicht den standardisierten Einbau auf zylindrischen Wellensitzen.
Die Abmessungen betragen 120 mm Innendurchmesser, 260 mm Außendurchmesser und 55 mm Breite bei zylindrischem Außenring ohne Flansch. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung von Wellensitz und Gehäusebohrung auf Übereinstimmung mit diesen Werten.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben bleiben Wälzkörper und Stahlblechkäfig von außen zugänglich. Schmierstoffe gelangen ungehindert an die Laufbahnen, was vor allem bei Ölumlaufschmierung von Vorteil ist. Das umgebende Gehäuse muss hierbei die Abdichtung gegen Schmutz und Schmiermittelverlust übernehmen.
Ausgeführt ist das Modell mit normaler Radiallagerluft. Das radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufringen entspricht dem üblichen Standard. Diese Auslegung eignet sich für reguläre Passungskombinationen und Betriebszustände ohne ausgeprägte thermische Ausdehnungen der Welle.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Stahlblechkäfig als auch der Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in diesem Fenster ihre formstabile Struktur. Der gewählte Schmierstoff sollte passend zur jeweiligen Betriebstemperatur gewählt werden.
Vorrangig nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Aufgrund der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring eignet sich das Lager zusätzlich für moderate Axialkräfte aus beiden Richtungen. Dadurch lässt es sich vielseitig als Fest- oder Loslager einsetzen.
Gefertigt ist das Bauteil in der Normaltoleranz P0 (äquivalent zu PN und ABEC 1). Diese Klasse deckt die Standardanforderungen im industriellen Maschinenbau ab und ermöglicht einen wirtschaftlichen Einbau auf passend tolerierten Wellen- und Gehäusesitzen.
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