SNR
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,07 € | 20,26 € |
| 35 | 2,14 € | 19,19 € |
Das Rillenkugellager 6206 F600 von SNR bewältigt thermische Belastungen bei Maßen von 30x62x16 mm durch stark vergrößerte Radiallagerluft.
Das Rillenkugellager 6206 F600 ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Betriebsumgebungen mit starker Wärmeentwicklung. Aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt, eignet sich dieses offene Lager für Anwendungen im Temperaturbereich von +200 bis +350 Grad. Durch den Verzicht auf schleifende Dichtelemente und die Ausstattung mit einem robusten Stahlblechkäfig läuft das Bauteil auch bei anhaltend hohen Temperaturen gleichmäßig in Ihrer Konstruktion.
Diese Sonderausführung kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo konventionelle Wälzlager aufgrund von Hitzeeinwirkung an thermische Grenzen stoßen. Zu den typischen Einsatzfeldern gehören wärmebeanspruchte Industrieanlagen und Heißbereiche im Maschinenbau. Das Lager nimmt vornehmlich radiale Kräfte auf, führt Wellen aber auch bei moderaten axialen Belastungen. Der zylindrische Außenring ohne Flansch ermöglicht eine unkomplizierte Integration in genormte Gehäusebohrungen.
Unter starker Hitze dehnen sich Innenring und Wälzkörper deutlich schneller aus als das umgebende Lagergehäuse. Die stark erhöhte Radiallagerluft C5 kompensiert diese thermische Materialausdehnung gezielt. Bei Raumtemperatur wirkt das Lagerspiel spürbar groß, verringert sich jedoch im Betrieb auf das betriebsnotwendige Maß. Dadurch wird einem Klemmen der Wälzkörper bei Temperaturen bis +350 Grad wirksam vorgebeugt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 16 mm auf. Mit diesen standardisierten Hauptabmessungen entspricht die äußere Geometrie gängigen Einbauräumen für Wellen und Gehäuse mit zylindrischer Aufnahme.
Herkömmliche schleifende Dichtungen altern und verspröden bei dauerhafter Hitzeeinwirkung schnell. Die offene Bauform ermöglicht den Einsatz in thermisch hochbelasteten Bereichen zwischen +200 und +350 Grad. Konstrukteure schützen das Lagerinnere bei Bedarf über berührungslose externe Dichtungen am umgebenden Maschinengehäuse.
Die Bezeichnung C5 steht für eine sehr stark erhöhte Radiallagerluft, die weit über dem Standard sowie über den Klassen C3 und C4 liegt. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, um die thermische Ausdehnung der Stahlkomponenten bei Betriebstemperaturen bis +350 Grad auszugleichen.
SNR stattet diese Ausführung mit einem Käfig aus Stahlblech aus. Im Gegensatz zu Käfigen aus Polyamid hält dieser metallische Käfig dauerhaften Temperaturen von bis zu +350 Grad problemlos stand. Er führt die einreihig angeordneten Wälzkörper sicher in den Laufrillen des Innen- und Außenrings.
Standardfette verharzen oder verdampfen bei Temperaturen jenseits von +200 Grad rasch. Da es sich um ein offenes Lager handelt, stimmen Sie die Schmierung exakt auf Ihre Betriebstemperatur ab. Für den Bereich bis +350 Grad kommen hitzebeständige Festschmierstoffe oder spezielle Hochtemperaturpasten zum Einsatz.
Das Lager wird in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt die Anforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau praxisgerecht ab und unterstützt den präzisen Sitz auf der Welle.
NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
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