SNR
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,44 € | 27,27 € |
| 35 | 2,87 € | 25,84 € |
Das Rillenkugellager 6008 HVZZ von SNR verfügt über 40 mm Bohrung, P6-Toleranz, vergrößerte C3-Lagerluft sowie beidseitige Blechabdeckungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6008 HVZZ nimmt radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte in beide Richtungen auf. Gefertigt aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl weist die Einheit die genormten Hauptabmessungen von 40 mm Innendurchmesser, 68 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite auf. Ausgestattet mit einem elastischen Polyamidkäfig, werksseitig eingebrachtem Hochtemperatur-Sonderfett und beidseitigen Deckscheiben eignet sich das Bauteil für industrielle Anwendungen im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Konstrukteure nutzen das Rillenkugellager 6008 HVZZ vor allem für rotierende Wellen mit kombinierten Radial- und Axiallasten. Durch den zylindrischen Außenring ohne Nut oder Flansch fügt sich die Einheit passgenau in standardisierte Gehäusebohrungen ein. Die Kombination aus integrierter Fettfüllung und berührungslosen Metalldeckscheiben schützt das Wälzkörpersystem vor grobem Schmutzeintrag, ohne durch reibenden Lippenkontakt zusätzliche Betriebswärme hervorzurufen.
Gegenüber der Normaltoleranz weist diese Ausführung die engere Toleranzklasse P6 auf, was die Rundlaufgenauigkeit des Gesamtsystems steigert. Die leicht vergrößerte Radiallagerluft der Stufe C3 gleicht thermische Dehnungen aus, falls sich Innen- und Außenring im laufenden Betrieb ungleichmäßig erwärmen. Zudem dämpft der Polyamidkäfig Schwingungen elastisch. Bei der Montage empfiehlt sich die genaue Abstimmung von Wellenpassung und Gehäusesitz auf die auftretenden Betriebstemperaturen.
Mit 40 mm Bohrungsdurchmesser, 68 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch das Bauteil bündig in standardisierte Gehäusebohrungen passt.
Die Nachsetzzeichen ZZ verweisen auf beidseitige, berührungslose Deckscheiben aus Profilblech. Diese Spaltdichtungen halten grobe Schmutzpartikel vom Laufbahnsystem fern. Da im Betrieb kein schleifender Dichtungskontakt besteht, läuft das Lager reibungsarm und ohne zusätzliche Temperaturentwicklung.
Die Lagerluftstufe C3 bedeutet eine vergrößerte radiale Luft im unverbauten Zustand. Wenn sich die gelagerte Welle im Betrieb stärker erwärmt als das Gehäuse oder enge Einpassungen den Innenring aufweiten, trägt dieses zusätzliche Spiel dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden.
Ein Polyamidkäfig führt die Wälzkörper mit geringem Eigengewicht und guter Eigendämpfung. Dieser Werkstoff erzeugt im Betrieb weniger Laufgeräusche als schwere Blechkäfige und toleriert kurzzeitige Beschleunigungen elastisch. Der zulässige Temperaturbereich liegt stabil zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Die Toleranzklasse P6 definiert engere Fertigungstoleranzen hinsichtlich Maß- und Formtreue als die normale Standardklasse. Für rotierende Baugruppen bedeutet dies eine höhere Laufruhe, geringere Vibrationen und einen gleichmäßigeren Rundlauf, was die Betriebsgenauigkeit der Welle positiv beeinflusst.
Das Lager ist ab Werk mit einem Hochtemperatur-Sonderfett befüllt und durch die Deckscheiben geschlossen. Dieses Fett ist genau auf den thermischen Bereich bis +120 Grad Celsius abgestimmt. Eine Nachschmierung im laufenden Betrieb ist bei dieser gekapselten Ausführung nicht vorgesehen.
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