SKF
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Das Rillenkugellager 619/9 von SKF ist ein kompaktes, offenes Wälzlager mit den Maßen 9x20x6 mm für industrielle Anwendungen mit begrenztem Bauraum.
Das Rillenkugellager 619/9 ist ein einreihiges Radialkugellager nach Standardgeometrie, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Mit einer Bohrung von 9 mm, einem Außendurchmesser von 20 mm sowie einer schmalen Breite von 6 mm gehört diese Ausführung zu den Dünnringlagern, die bei begrenztem radialem und axialem Bauraum radiale und moderate axiale Kräfte aufnehmen. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig zwischen Innen- und Außenring und hält die Kugeln auf definiertem Abstand.
Konstrukteure nutzen das Rillenkugellager 619/9 vor allem in kompakten Vorrichtungen, Messgeräten und feinmechanischen Baugruppen. Überall dort, wo Wellendurchmesser und Gehäusebohrung enge räumliche Grenzen setzen, bietet die schlanke Querschnittsfläche der Reihe 619 funktionale Vorteile. Da das Bauteil offen konstruiert ist, eignet es sich für saubere Einbauumgebungen mit externer Schmierung, beispielsweise in geschlossenen Gehäusen mit Fett- oder Ölumlauf.
Die offene Bauform verzichtet auf herstellerseitig integrierte Dichtscheiben, wodurch Reibungsverluste minimiert werden und Schmierstoff im System frei zirkulieren kann. Gleichzeitig erfordert diese Konstruktion Schutz vor eindringenden Partikeln durch die umgebende Konstruktion. Die normale Radiallagerluft dient im Betrieb einem ausgewogenen Lagerspiel bei thermischer Belastung und gängigen Einbaupassungen. Zusammen mit der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) steht ein passgenaues Standardlager für den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad zur Verfügung.
Mit einer Bohrung von 9 mm, einem Außendurchmesser von 20 mm und einer Baubreite von 6 mm besitzt das Lager sehr kompakte Maße. Diese Geometrie der Reihe 619 spart wertvollen radialen sowie axialen Bauraum bei der Konstruktion von Wellenlagerungen ein.
Offene Rillenkugellager verfügen weder über Deck- noch über schleifende Dichtscheiben. Dadurch entsteht keine zusätzliche Reibung an Dichtlippen, was hohe Drehzahlen und eine freie Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl aus dem umliegenden Getrieberaum ermöglicht. Das Gehäuse sollte jedoch sauber abgedichtet sein.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Formstabilität aus. Zur Führung der Kugeln dient ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech, der im Betrieb für gleichmäßige Abstände und ruhigen Lauf sorgt.
Die normale Lagerluft beschreibt das herstellerseitig vorgesehene radiale Spiel im unbelasteten Zustand vor dem Einbau. Sie gleicht betriebsbedingte Erwärmungen sowie normale Passungen von Welle und Gehäuse aus, sodass die Wälzkörper stets ohne unerwünschte Verspannung abrollen.
Der zulässige Temperaturbereich für diese Standardausführung liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig ihre volle Maßhaltigkeit. Bei der praktischen Auslegung der Betriebstemperatur ist zusätzlich die thermische Beständigkeit des verwendeten externen Schmierstoffs zu beachten.
Das Wälzlager ist in der Normtoleranzklasse P0 gefertigt, was den Kennzeichnungen PN und ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse definiert standardisierte Abweichungsgrenzen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf, passend für die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
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